Von der Idee zum Ausbildungsplatz – Wie gehe ich vor?

Nach oder auch vor dem Entschluss, Erzieher/in zu werden, steht die Klärung vieler Fragen an. Wir helfen Ihnen gerne dabei, die relevanten Fragen zu ermitteln und Antworten zu finden.

Auf die Fragen

•    Welche Ausbildungsformen gibt es?
•    Erfülle ich die Voraussetzungen, um zur Ausbildung zugelassen zu werden?
•    Wie kann ich die Ausbildung finanzieren?

finden Sie bereits erste Antworten in unseren weiteren FAQ. Über unsere bundesländerspezifischen Informationssammlungen auf diesem Onlineportal wird Ihnen ein detaillierter Überblick der Möglichkeiten aller Bundesländer vermittelt. Zusätzlich unterstützen wir sie zu jedem Zeitpunkt gerne per E-Mail oder Telefon.

Ausbildungen zum/zur Erzieher/in werden bundesweit an Fachschulen (Bayern: Fachakademien) für Sozialwesen/Sozialpädagogik durchgeführt. In Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern müssen fachfremd Ausgebildete zuerst den Ausbildungsgang zum/zur Sozialpädagogischen Assistent/in an einer (höheren) Berufsfachschule absolvieren.

Die Schulen sind von den zuständigen Ministerien bzw. Senatsverwaltungen zur Beratung an der Ausbildung Interessierter beauftragt. Besuchen sie die Webauftritte der Schulen, die für Sie in Frage kommen und nehmen Sie Kontakt zu Ihnen auf. Viele Schulen bieten zudem Informationsveranstaltungen an.

Zugangsvoraussetzungen, Organisationsformen und Dauer der Ausbildung, sowie Anrechnungsmöglichkeiten einschlägiger Vorerfahrungen und Kriterien zur Anerkennung als Fachkraft, unterscheiden sich zwischen den Bundesländern teilweise sehr stark. Daher kann es sich für grenznah wohnende oder zu einem Umzug bereite Personen auch lohnen, Schulen über die Landesgrenzen hinaus zu kontaktieren. Zudem können sich auch die Schulen innerhalb eines Bundeslandes in vielerlei Hinsichten voneinander unterscheiden, beispielsweise in der Dauer der Ausbildung. Oft beraten die Schulen nur zu den Ausbildungsformen, die sie selbst anbieten. Empfehlenswert ist es, bei allen in Frage kommenden Schulen Informationen einzuholen. Wir haben eine Checkliste  erstellt, die bei der Auswahl der individuell am besten passenden Schule helfen kann.

Sollten nicht alle benötigten Informationen an den Schulen eingeholt werden können, empfiehlt sich die Kontaktaufnahme zu höheren Stellen. Als höchste Instanz können Sie auch die obersten Schulbehörden (Ministerien bzw. Senatsverwaltungen) kontaktieren.

Sofern Sie eine Ausbildungsform anstreben, die mit einer vergüteten Anstellung in einer sozialpädagogischen Einrichtung einhergeht, benötigen Sie zum Ausbildungsstart in der Regel zusätzlich zum Schulplatz eine Praxisstelle.

Zur Suche einer Praxisstelle empfehlen wir Ihnen folgendes Vorgehen:

Fragen Sie erstmal bei für Sie potenziell in Frage kommenden Schulen nach, ob es von deren Seite Hilfestellungen zur Suche nach einer geeigneten Praxisstelle geben kann. Möglicherweise können Ihnen zumindest Träger genannt werden,  mit denen die Schule in der Vergangenheit bereits gute Erfahrungen gesammelt hat.

Wenn die Schulen Sie nicht (ausreichend) bei der Suche nach einer Praxisstelle unterstützen können, sollten Sie möglichst viele Träger in Ihrem in Frage kommenden Umfeld kontaktieren und dort gezielt nach einer Anstellungsmöglichkeit während der Ausbildung fragen. Zur Auswahl der geeigneten Praxisstelle haben wir ebenfalls eine Checkliste  erstellt.

Falls Sie aus unterschiedlichen Gründen zu diesem Zeitpunkt keinen Schritt  in die Ausbildung realisieren können, beachten Sie bitte noch folgenden Hinweis:

Viele Bundesländer arbeiten an Konzepten, vergütete Ausbildungen für (fachfremde) Quereinsteiger/innen auszubauen oder überhaupt zu ermöglichen. Auch in den Fachkräftekatalogen der Bundesländer finden teilweise enorme Veränderungen dahingehend statt, welche Berufsgruppen (zukünftig) mit Anerkennungen als pädagogische (Fach-)Kräfte rechnen können. Wenn wir von Änderungen in den Ausbildungsbedingungen oder Anerkennungsmöglichkeiten einzelner Bundesländer erfahren, können Sie darüber Kenntnis erlangen, indem Sie unsere Beratung per E-Mail und Telefon in Anspruch nehmen und/oder sich über folgenden Link für unseren E-Mail-Verteiler registrieren .