BADEN-WÜRTTEMBERG

Besonderheiten in Ba-Wü

In Baden-Württemberg wird seit 2012 eine Praxisintegrierte Ausbildung (PIA) zum/zur Erzieher/in angeboten. Diese dauert insgesamt drei Jahre. Zumeist sind die Fachschüler/innen bei dieser Ausbildungsform drei Tage in der Woche in einer sozialpädagogischen Einrichtung tätig und besuchen an den anderen zwei Tagen die Fachschule. Die Teilnehmer/innen können von Beginn der Ausbildung an eine Vergütung erhalten. Eine anteilige Anrechnung auf den Personalschlüssel ist möglich. Die PIA-Ausbildung in Baden-Württemberg wurde zweimal evaluiert. Dies ermöglicht einen  im Bundesländervergleich einzigartig transparenten Einblick in die realen Verdienstmöglichkeiten der Teilnehmenden, siehe:

2. Evaluationsbericht der praxisintegrierten Erzieher/innenausbildung | Link

Sofern ein Ausbildungsjahrgang nicht bereits vollständig mit beruflich vorgebildeten Personen besetzt worden ist, können auch Personen ohne Berufsabschluss zugelassen werden, wenn diese einen mittleren Bildungsabschluss in Verbindung mit beispielsweise der Führung eines Familienhaushalts mit mindestens einem Kind für die Dauer von mindestens drei Jahren vorweisen.

Im § 7 des baden-württembergischen Kindertagesbetreuungsgesetzes wird in sehr detaillierter Form aufgeführt, welche in diesem Bundesland als „fachnah“ definierten beruflichen Qualifikationen in welcher Form und unter welchen Auflagen zu einer Anerkennung als Fach- bzw. als Zusatzkraft in einer sozialpädagogischen Einrichtung führen können.

Detaillierte Informationen zum Quereinstieg in Ba-Wü

In der folgenden PDF finden Sie detaillierte und weiterführende Informationen zu allen Bereichen, die für Interessierte auf dem Weg in den Beruf der Erzieherin/des Erziehers im Bundesland Baden-Württemberg relevant sind:

Übersicht zum Quereinstieg | Download

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Die regulären Zugangsvoraussetzungen, Ausbildungsmodalitäten und -möglichkeiten der Erzieher/innenausbildung sowie Anrechnungsmöglichkeiten einschlägiger Vorerfahrungen und Kriterien zur Anerkennung als Fachkraft unterscheiden sich zwischen den Bundesländern teilweise sehr stark. In mehreren Bundesländern existieren aktuell Ausbildungsformen, in denen der Berufsabschluss Staatlich anerkannte/r Erzieher/in im Rahmen einer vergüteten Tätigkeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung mit parallelem Fachschulbesuch erreicht werden kann. Ein Blick auf andere (z.B. angrenzende) Bundesländer kann sich daher lohnen. In diesem Online-Informationsportal halten wir Informationen zu jedem einzelnen Bundesland bereit.

In vielen Bundesländern wird daran gearbeitet, vergütete Ausbildungen für fachfremde Quereinsteiger/innen attraktiver zu gestalten oder überhaupt zu ermöglichen. Auch in den Fachkraftkatalogen der Bundesländer finden teilweise enorme Veränderungen dahingehend statt, welche Berufsgruppen (zukünftig) mit einer Anerkennung als Fach-/ oder Betreuungskräfte rechnen können. Wenn wir von Änderungen in den Ausbildungsbedingungen oder Anerkennungsmöglichkeiten einzelner Bundesländer erfahren, können Sie darüber Kenntnis erlangen, indem Sie unsere Beratung per E-Mail und Telefon in Anspruch nehmen und/oder sich über folgenden Link für unseren E-Mail-Verteiler registrieren:

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Weitere Informationen rund um das Thema „Quereinstieg in den Erzieher/innenberuf“ können Sie auch in unserem Newsletter nachlesen:

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