Berlin

Besonderheiten in Berlin

Die Zugangsvoraussetzungen für die Erzieher/innenausbildung sind in Berlin für beruflich Vorgebildete im Bundesvergleich relativ niedrig. Ein mittlerer Bildungsabschluss kann in Verbindung mit einem Abschluss in einem fachfremden Ausbildungsberuf oder ersatzweise einer mehrjährigen Berufserfahrung ausreichen, um eine Zulassung zu erhalten. Pädagogische Praxiserfahrungen im Vorfeld der Ausbildung sind für diese Personengruppe nicht notwendig.

Um die berufsbegleitende Teilzeitausbildung zum/zur Erzieher/in absolvieren zu können, wird neben einem Ausbildungsplatz an einer Fachschule für Sozialpädagogik eine Anstellung in einer sozialpädagogischen Einrichtung verlangt. Im Rahmen dieser Anstellung werden die Fachschüler/innen auf den Personalschlüssel angerechnet und können daher mit einer monatlichen sozialversicherungspflichtigen Vergütung rechnen. Liegt eine Schulplatzzusage vor, kann die vergütete und über die Anrechnung auf den Personalschlüssel finanzierbare Anstellung sogar bereits einige Zeit vor Beginn der fachschulischen Ausbildung aufgenommen werden.

Berliner Fachschulen erheben seit 2016 in aller Regel kein Schulgeld mehr.

Detaillierte Informationen zum Quereinstieg in Berlin

In der folgenden PDF finden Sie detaillierte und weiterführende Informationen zu allen Bereichen, die für Interessierte auf dem Weg in den Beruf der Erzieherin/des Erziehers im Bundesland Berlin relevant sind:

Übersicht zum Quereinstieg | Download

Verteiler - Neuigkeiten aus Ihrem Bundesland

Die regulären Zugangsvoraussetzungen, Ausbildungsmodalitäten und -möglichkeiten der Erzieher/innenausbildung sowie Anrechnungsmöglichkeiten einschlägiger Vorerfahrungen und Kriterien zur Anerkennung als Fachkraft unterscheiden sich zwischen den Bundesländern teilweise sehr stark. In mehreren Bundesländern existieren aktuell Ausbildungsformen, in denen der Berufsabschluss Staatlich anerkannte/r Erzieher/in im Rahmen einer vergüteten Tätigkeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung mit parallelem Fachschulbesuch erreicht werden kann. Ein Blick auf andere (z.B. angrenzende) Bundesländer kann sich daher lohnen. In diesem Online-Informationsportal halten wir Informationen zu jedem einzelnen Bundesland bereit.

In vielen Bundesländern wird daran gearbeitet, vergütete Ausbildungen für fachfremde Quereinsteiger/innen attraktiver zu gestalten oder überhaupt zu ermöglichen. Auch in den Fachkraftkatalogen der Bundesländer finden teilweise enorme Veränderungen dahingehend statt, welche Berufsgruppen (zukünftig) mit einer Anerkennung als Fach-/ oder Betreuungskräfte rechnen können. Wenn wir von Änderungen in den Ausbildungsbedingungen oder Anerkennungsmöglichkeiten einzelner Bundesländer erfahren, können Sie darüber Kenntnis erlangen, indem Sie unsere Beratung per E-Mail und Telefon in Anspruch nehmen und/oder sich über folgenden Link für unseren E-Mail-Verteiler registrieren:

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