Brandenburg

Besonderheiten in Brandenburg

Für Menschen mit abgeschlossener Berufsausbildung sind die Zugangsvoraussetzungen für die Erzieher/innenausbildung in Brandenburg relativ niedrig.

Um zur Ausbildung zugelassen zu werden, müssen Interessierte in der Regel vier Wochen pädagogische Praxiserfahrungen nachweisen. Zusätzlich benötigen sie eine Fach- oder allgemeine Hochschulreife oder einen mittleren Bildungsabschluss in Kombination mit einem fachfremden Berufsabschluss.

In der dreijährigen tätigkeitsbegleitenden Ausbildung in Teilzeitform arbeiten die Teilnehmer/innen neben dem Besuch der Fachschule in einer sozialpädagogischen Einrichtung. Diese Form der Ausbildung kann vergütet werden. Im Rahmen ihrer Anstellung werden die Fachschüler/innen dann auf den Personalschlüssel angerechnet und können daher mit einer monatlichen sozialversicherungspflichtigen Vergütung rechnen.

Detaillierte Informationen zum Quereinstieg in Brandenburg

In der folgenden PDF finden Sie detaillierte und weiterführende Informationen zu allen Bereichen, die für Interessierte auf dem Weg in den Beruf der Erzieherin/des Erziehers im Bundesland Brandenburg relevant sind:

Übersicht zum Quereinstieg | Download

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Die regulären Zugangsvoraussetzungen, Ausbildungsmodalitäten und -möglichkeiten der Erzieher/innenausbildung sowie Anrechnungsmöglichkeiten einschlägiger Vorerfahrungen und Kriterien zur Anerkennung als Fachkraft unterscheiden sich zwischen den Bundesländern teilweise sehr stark. In mehreren Bundesländern existieren aktuell Ausbildungsformen, in denen der Berufsabschluss Staatlich anerkannte/r Erzieher/in im Rahmen einer vergüteten Tätigkeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung mit parallelem Fachschulbesuch erreicht werden kann. Ein Blick auf andere (z.B. angrenzende) Bundesländer kann sich daher lohnen. In diesem Online-Informationsportal halten wir Informationen zu jedem einzelnen Bundesland bereit.

In vielen Bundesländern wird daran gearbeitet, vergütete Ausbildungen für fachfremde Quereinsteiger/innen attraktiver zu gestalten oder überhaupt zu ermöglichen. Auch in den Fachkraftkatalogen der Bundesländer finden teilweise enorme Veränderungen dahingehend statt, welche Berufsgruppen (zukünftig) mit einer Anerkennung als Fach-/ oder Betreuungskräfte rechnen können. Wenn wir von Änderungen in den Ausbildungsbedingungen oder Anerkennungsmöglichkeiten einzelner Bundesländer erfahren, können Sie darüber Kenntnis erlangen, indem Sie unsere Beratung per E-Mail und Telefon in Anspruch nehmen und/oder sich über folgenden Link für unseren E-Mail-Verteiler registrieren:

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