Bremen

Besonderheiten in Bremen

Die Erzieher/innenausbildung an Fachschulen für Sozialpädagogik kann im Bundesland Bremen vollzeitschulisch, berufsbegleitend (jeweilige Gesamtdauer: 3 Jahre) oder in „echter“ Teilzeit mit reduzierter wöchentlicher Stundenauslastung absolviert werden (Gesamtdauer: 3,5 Jahre).
Die berufsbegleitende Ausbildung und die teilzeitschulische Ausbildung sind jeweils an einem Standort in Bremen möglich.

Die berufsbegleitende Variante richtet sich vornehmlich an Mitarbeiter/innen sozialpädagogischer Einrichtungen, die über keinen pädagogischen Abschluss verfügen. Nicht einschlägig ausgebildete Fachschüler/innen, die während der Ausbildung in einer sozialpädagogischen Einrichtung angestellt sind, können im Gegensatz zu vielen anderen Bundesländern nicht auf den Personalschlüssel ihres Arbeitgebers angerechnet werden. Vor dem Berufspraktikum muss der Arbeitgeber die Lohnkosten für die Fachschüler/innen über andere Quellen generieren. In den ersten zwei Jahren wechseln sich Praxistätigkeit und Fachschulunterricht ab. Anschließend wird, wie bei der vollzeitschulischen und der teilzeitschulischen Ausbildung, ein einjähriges vergütetes Berufspraktikum absolviert, um die staatliche Anerkennung zu erlangen.

In der teilzeitschulischen Variante findet der Unterricht in der Regel an allen Wochentagen bis 14 Uhr statt. Diese Form der Ausbildung kann Menschen, für die beispielsweise aufgrund der Betreuung ihrer Kinder oder der Pflege Angehöriger eine Ausbildung nur mit reduzierter wöchentlicher Stundenauslastung in Frage kommt, den Weg in den Beruf der Erzieher/innen ermöglichen.

Detaillierte Informationen zum Quereinstieg in Bremen

In der folgenden PDF finden Sie detaillierte und weiterführende Informationen zu allen Bereichen, die für Interessierte auf dem Weg in den Beruf der Erzieherin/des Erziehers im Bundesland Bremen relevant sind:

Übersicht zum Quereinstieg | Download

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Die regulären Zugangsvoraussetzungen, Ausbildungsmodalitäten und -möglichkeiten der Erzieher/innenausbildung sowie Anrechnungsmöglichkeiten einschlägiger Vorerfahrungen und Kriterien zur Anerkennung als Fachkraft unterscheiden sich zwischen den Bundesländern teilweise sehr stark. In mehreren Bundesländern existieren aktuell Ausbildungsformen, in denen der Berufsabschluss Staatlich anerkannte/r Erzieher/in im Rahmen einer vergüteten Tätigkeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung mit parallelem Fachschulbesuch erreicht werden kann. Ein Blick auf andere (z.B. angrenzende) Bundesländer kann sich daher lohnen. In diesem Online-Informationsportal halten wir Informationen zu jedem einzelnen Bundesland bereit.

In vielen Bundesländern wird daran gearbeitet, vergütete Ausbildungen für fachfremde Quereinsteiger/innen attraktiver zu gestalten oder überhaupt zu ermöglichen. Auch in den Fachkraftkatalogen der Bundesländer finden teilweise enorme Veränderungen dahingehend statt, welche Berufsgruppen (zukünftig) mit einer Anerkennung als Fach-/ oder Betreuungskräfte rechnen können. Wenn wir von Änderungen in den Ausbildungsbedingungen oder Anerkennungsmöglichkeiten einzelner Bundesländer erfahren, können Sie darüber Kenntnis erlangen, indem Sie unsere Beratung per E-Mail und Telefon in Anspruch nehmen und/oder sich über folgenden Link für unseren E-Mail-Verteiler registrieren:

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