Hamburg

Besonderheiten in Hamburg

Die dreijährige Erzieher/innenausbildung an Fachschulen für  Sozialpädagogik kann in Hamburg vollzeitschulisch oder berufsbegleitend durchgeführt werden.

Bei der sogenannten „Berufsbegleitenden Weiterbildung zur Erzieherin und zum Erzieher (BWB)“ müssen die Fachschüler/innen parallel zum Fachschulbesuch einer Tätigkeit von mindestens 15 Wochenarbeitsstunden in einem sozialpädagogischen Arbeitsfeld nachweisen.

Zudem gibt es sowohl bei der vollzeitschulischen als auch der berufsbegleitenden Ausbildung an allen Fachschulen für Sozialpädagogik die Möglichkeit, den Abschluss zum/zur staatlich anerkannte/r Erzieher/in auch in zwei Jahren zu erreichen. Hierfür benötigen die Bewerber/innen als Zulassungsvoraussetzung unter anderem eine einschlägige Vorbildung, z.B. Sozialpädagogische/r Assistent/in, die allerdings im Bundesland Hamburg absolviert worden sein muss.

Die Gewährung einer einjährigen Verkürzung des Ausbildungsgangs zum/zur Erzieherin durch den Abschluss Sozialpädagogische/r Assistent/in ist in Deutschland einmalig.

Hamburg und Bremen sind die einzigen Bundesländer, in denen unter Erfüllung weiterer Zulassungsvoraussetzungen für Personen mit Berufsbildungsreife/Hauptschulabschluss überhaupt eine Zulassung zur Erzieher/innenausbildung ermöglicht werden kann.

Seit 1985 gibt es in Hamburg die sogenannte „Erzieher/innenausbildung für Einwanderinnen“ (EfE). Im Schuljahr 2016/17 konnten erstmals auch Männer mit Migrationsgeschichte aufgenommen werden.

Detaillierte Informationen zum Quereinstieg in Hamburg

In der folgenden PDF finden Sie detaillierte und weiterführende Informationen zu allen Bereichen, die für Interessierte auf dem Weg in den Beruf der Erzieherin/des Erziehers im Bundesland Hamburg relevant sind:

Übersicht zum Quereinstieg | Download

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Die regulären Zugangsvoraussetzungen, Ausbildungsmodalitäten und -möglichkeiten der Erzieher/innenausbildung sowie Anrechnungsmöglichkeiten einschlägiger Vorerfahrungen und Kriterien zur Anerkennung als Fachkraft unterscheiden sich zwischen den Bundesländern teilweise sehr stark. In mehreren Bundesländern existieren aktuell Ausbildungsformen, in denen der Berufsabschluss Staatlich anerkannte/r Erzieher/in im Rahmen einer vergüteten Tätigkeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung mit parallelem Fachschulbesuch erreicht werden kann. Ein Blick auf andere (z.B. angrenzende) Bundesländer kann sich daher lohnen. In diesem Online-Informationsportal halten wir Informationen zu jedem einzelnen Bundesland bereit.

In vielen Bundesländern wird daran gearbeitet, vergütete Ausbildungen für fachfremde Quereinsteiger/innen attraktiver zu gestalten oder überhaupt zu ermöglichen. Auch in den Fachkraftkatalogen der Bundesländer finden teilweise enorme Veränderungen dahingehend statt, welche Berufsgruppen (zukünftig) mit einer Anerkennung als Fach-/ oder Betreuungskräfte rechnen können. Wenn wir von Änderungen in den Ausbildungsbedingungen oder Anerkennungsmöglichkeiten einzelner Bundesländer erfahren, können Sie darüber Kenntnis erlangen, indem Sie unsere Beratung per E-Mail und Telefon in Anspruch nehmen und/oder sich über folgenden Link für unseren E-Mail-Verteiler registrieren:

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