Mecklenburg-Vorpommern

Besonderheiten in Mecklenburg-Vorpommern

Die Ausbildung zum/zur Erzieher/in findet in Mecklenburg-Vorpommern an Fachschulen für Sozialwesen statt. Als Zulassungsvoraussetzung zu den beiden möglichen Ausbildungsformen (vollzeitschulisch oder berufsbegleitend) wird der Berufsabschluss staatlich geprüfte/r Sozialassistent/in verlangt. Die Ausbildung zum/zur staatlich geprüfte/n Sozialassistenten/Sozialassistentin dauert je nach schulischer und beruflicher Vorbildung ein bis zwei Jahre.

Falls eine Verkürzung der Ausbildungszeit zum/zur Sozialassistenten/Sozialassistentin (beispielsweise durch einen fachfremden Berufsabschluss) auf ein Jahr gewährt wird, dauert die Ausbildungszeit zum/zur Erzieher/in in der vollzeitschulischen sowie  berufsbegleitenden Ausbildungsvariante insgesamt drei anstatt vier Jahre.

Für sogenannte „Seiteneinsteiger/innen“ (jene Personen, die den Ausbildungsabschnitt zum/zur Sozialassistenten/Sozialassistentin innerhalb eines Jahres ableisten) wird das erste Jahr als Vorbereitungsjahr auf die Fachschulausbildung, bezeichnet. In der berufsbegleitenden Ausbildungsvariante wird neben dem Schulbesuch einer Tätigkeit im sozialpädagogischen Arbeitsfeld nachgegangen.

Detaillierte Informationen zum Quereinstieg in Mecklenburg-Vorpommern

In der folgenden PDF finden Sie detaillierte und weiterführende Informationen zu allen Bereichen, die für Interessierte auf dem Weg in den Beruf der Erzieherin/des Erziehers im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern relevant sind:

Übersicht zum Quereinstieg | Download

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Die regulären Zugangsvoraussetzungen, Ausbildungsmodalitäten und -möglichkeiten der Erzieher/innenausbildung sowie Anrechnungsmöglichkeiten einschlägiger Vorerfahrungen und Kriterien zur Anerkennung als Fachkraft unterscheiden sich zwischen den Bundesländern teilweise sehr stark. In mehreren Bundesländern existieren aktuell Ausbildungsformen, in denen der Berufsabschluss Staatlich anerkannte/r Erzieher/in im Rahmen einer vergüteten Tätigkeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung mit parallelem Fachschulbesuch erreicht werden kann. Ein Blick auf andere (z.B. angrenzende) Bundesländer kann sich daher lohnen. In diesem Online-Informationsportal halten wir Informationen zu jedem einzelnen Bundesland bereit.

In vielen Bundesländern wird daran gearbeitet, vergütete Ausbildungen für fachfremde Quereinsteiger/innen attraktiver zu gestalten oder überhaupt zu ermöglichen. Auch in den Fachkraftkatalogen der Bundesländer finden teilweise enorme Veränderungen dahingehend statt, welche Berufsgruppen (zukünftig) mit einer Anerkennung als Fach-/ oder Betreuungskräfte rechnen können. Wenn wir von Änderungen in den Ausbildungsbedingungen oder Anerkennungsmöglichkeiten einzelner Bundesländer erfahren, können Sie darüber Kenntnis erlangen, indem Sie unsere Beratung per E-Mail und Telefon in Anspruch nehmen und/oder sich über folgenden Link für unseren E-Mail-Verteiler registrieren:

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