Niedersachsen

Besonderheiten in Niedersachsen

Ein direkter Quereinstieg in die Ausbildung zum/zur Erzieherin an einer Fachschule für Sozialpädagogik ist in Niedersachsen für fachfremd qualifizierte Personen nicht möglich. Durch unterschiedliche fachnahe und fachfremde Bildungs- und Berufsqualifikationen kann aber eine Verkürzung der zweijährigen Ausbildung zum/zur Sozialpädagogischen Assistenten/in an einer Berufsfachschule Sozialpädagogische Assistentin/ Sozialpädagogischer Assistent gewährt werden. So kann der Bildungsgang innerhalb eines Jahres (vollschulisch) oder berufsbegleitend – abhängig von der jeweiligen Berufsfachschule – in einem bis eineinhalb Jahren erlangt werden.

Allerdings können nicht einschlägig ausgebildete Berufsfachschüler/innen während der berufsbegleitenden Ausbildungsform nicht auf den Personalschlüssel angerechnet werden und daher nicht mit einer Vergütung während ihrer praktischen Tätigkeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung rechnen. Nur in Hannover ist uns eine reguläre Möglichkeit bekannt, bereits während der berufsbegleitenden Ausbildung zum/zur Sozialpädagogischen Assistent/in entlohnt zu werden. Dafür muss der praktische Teil der Ausbildung  in einer städtischen Kindertageseinrichtung absolviert werden. In anderen Städten ist uns eine derartige Möglichkeit bisher nicht bekannt.

In Niedersachsen besteht für Teilnehmende an der berufsbegleitenden Ausbildung zum/zur Sozialpädagogischen Assistent/in, die in einer Kindertagesstätte angestellt sind bzw. sein werden, die Möglichkeit, eine Landesförderung zu erhalten. Diese muss allerdings zwingend spätestens vier Wochen vor Ausbildungsbeginn beantragt werden. So kann ein monatlicher Zuschuss während der Ausbildung in Höhe von 150€ und die Übernahme des an freien Berufsfachschulen fällig werdenden Schulgelds gewährt werden. Diese Landesförderung soll ab dem Jahr 2018 auch für in die berufsbegleitende Ausbildung zum/zur Erzieher/in Startende ermöglicht werden

Detaillierte Informationen zum Quereinstieg in Niedersachsen

In der folgenden PDF finden Sie detaillierte und weiterführende Informationen zu allen Bereichen, die für Interessierte auf dem Weg in den Beruf der Erzieherin/des Erziehers im Bundesland Niedersachsen relevant sind:

Übersicht zum Quereinstieg | Download

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Die regulären Zugangsvoraussetzungen, Ausbildungsmodalitäten und -möglichkeiten der Erzieher/innenausbildung sowie Anrechnungsmöglichkeiten einschlägiger Vorerfahrungen und Kriterien zur Anerkennung als Fachkraft unterscheiden sich zwischen den Bundesländern teilweise sehr stark. In mehreren Bundesländern existieren aktuell Ausbildungsformen, in denen der Berufsabschluss Staatlich anerkannte/r Erzieher/in im Rahmen einer vergüteten Tätigkeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung mit parallelem Fachschulbesuch erreicht werden kann. Ein Blick auf andere (z.B. angrenzende) Bundesländer kann sich daher lohnen. In diesem Online-Informationsportal halten wir Informationen zu jedem einzelnen Bundesland bereit.

In vielen Bundesländern wird daran gearbeitet, vergütete Ausbildungen für fachfremde Quereinsteiger/innen attraktiver zu gestalten oder überhaupt zu ermöglichen. Auch in den Fachkraftkatalogen der Bundesländer finden teilweise enorme Veränderungen dahingehend statt, welche Berufsgruppen (zukünftig) mit einer Anerkennung als Fach-/ oder Betreuungskräfte rechnen können. Wenn wir von Änderungen in den Ausbildungsbedingungen oder Anerkennungsmöglichkeiten einzelner Bundesländer erfahren, können Sie darüber Kenntnis erlangen, indem Sie unsere Beratung per E-Mail und Telefon in Anspruch nehmen und/oder sich über folgenden Link für unseren E-Mail-Verteiler registrieren:

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