Nordrhein-Westfalen

Besonderheiten in NRW

In Nordrhein-Westfalen besteht die Möglichkeit, im Rahmen der sogenannten Praxisintegrierten Ausbildung (PIA) eine dreijährige fachschulische Ausbildung in Verbindung mit einer vergüteten Anstellung in einer sozialpädagogischen Einrichtung zum/zur staatlich anerkannten Erzieher/in zu absolvieren. Die PIA-Fachschüler/innen sollen über die gesamte Ausbildungsdauer eine Vergütung für ihre Tätigkeit am Lernort Kita, der sozialpädagogischen Einrichtung in der sie angestellt sind, erhalten. Die Vergütung kann je nach Anstellungsträger, Kommune und Ausbildungsjahr enorm unterschiedlich ausfallen.

Quereinsteigende ohne anerkannten pädagogischen Berufsabschluss müssen im Vorfeld der Ausbildung praktische pädagogische Vorerfahrungen in Höhe von mindestens 900 Stunden vorweisen. Die Erziehung eigener Kinder kann hierbei nicht geltend gemacht werden. Die Finanzierung des Lebensunterhalts während der Ableistung dieser 900 Stunden stellt viele am Quereinstieg Interessierte vor große Probleme. Einen möglichen Weg stellt z.B. die Absolvierung eines Bundesfreiwilligendienstes dar, während dem man bei individueller Förderberechtigung zusätzlich ALG-II (nicht aber ALG-I) erhalten kann.

In Nordrhein-Westfalen ist der Besuch von Fachschulen für Sozialpädagogik im Gegensatz zu vielen anderen Bundesländern schulgeldfrei.

Detaillierte Informationen zum Quereinstieg in NRW

In der folgenden PDF finden Sie detaillierte und weiterführende Informationen zu allen Bereichen, die für Interessierte auf dem Weg in den Beruf der Erzieherin/des Erziehers im Bundesland Nordrhein-Westfalen relevant sind:

Übersicht zum Quereinstieg | Download

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Die regulären Zugangsvoraussetzungen, Ausbildungsmodalitäten und -möglichkeiten der Erzieher/innenausbildung sowie Anrechnungsmöglichkeiten einschlägiger Vorerfahrungen und Kriterien zur Anerkennung als Fachkraft unterscheiden sich zwischen den Bundesländern teilweise sehr stark. In mehreren Bundesländern existieren aktuell Ausbildungsformen, in denen der Berufsabschluss Staatlich anerkannte/r Erzieher/in im Rahmen einer vergüteten Tätigkeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung mit parallelem Fachschulbesuch erreicht werden kann. Ein Blick auf andere (z.B. angrenzende) Bundesländer kann sich daher lohnen. In diesem Online-Informationsportal halten wir Informationen zu jedem einzelnen Bundesland bereit.

In vielen Bundesländern wird daran gearbeitet, vergütete Ausbildungen für fachfremde Quereinsteiger/innen attraktiver zu gestalten oder überhaupt zu ermöglichen. Auch in den Fachkraftkatalogen der Bundesländer finden teilweise enorme Veränderungen dahingehend statt, welche Berufsgruppen (zukünftig) mit einer Anerkennung als Fach-/ oder Betreuungskräfte rechnen können. Wenn wir von Änderungen in den Ausbildungsbedingungen oder Anerkennungsmöglichkeiten einzelner Bundesländer erfahren, können Sie darüber Kenntnis erlangen, indem Sie unsere Beratung per E-Mail und Telefon in Anspruch nehmen und/oder sich über folgenden Link für unseren E-Mail-Verteiler registrieren:

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