Rheinland-Pfalz

Besonderheiten in Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz bietet im Bundesländervergleich besonders attraktive Ausbildungsmöglichkeiten zum/zur Erzieherin. Von Quereinsteiger/innen werden im Vorfeld der Ausbildung keine pädagogischen Praxiserfahrungen verlangt.

Seit 2013 wird im Rahmen eines Schulversuchs an mehreren Standorten die dreijährige „Berufsbegleitende Teilzeitausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher“ angeboten. In der Regel sind die Fachschüler/innen bei dieser Ausbildungsform drei Tage in der Woche in einer sozialpädagogischen Einrichtung tätig und besuchen an zwei Tagen die Fachschule. Über eine Anrechnung auf den Personalschlüssel können die Arbeitgeber ihren angestellten Fachschüler/innen eine Vergütung finanzieren. In mehreren Jugendamtsbezirken kann es zudem für die Arbeitgeber die Möglichkeit geben, beim zuständigen Jugendamt befristet für die Dauer der Ausbildung eine zusätzliche halbe Stelle im Mitarbeiter/innenbereich gewährt zu bekommen. Diese Option ist bundesweit einmalig. Die sozialpädagogische Einrichtung kann so die gesamten ihr über den Personalschlüssel zur Verfügung stehenden Stunden an gelernte Kräfte verteilen und gleichzeitig eine Ausbildungseinrichtung sein, die ihrer/ihrem Lernenden eine refinanzierte Vergütung zahlen kann.

Für Menschen, die beispielsweise aufgrund der Betreuung ihrer Kinder oder der Pflege Angehöriger eine Ausbildung nur mit reduzierter wöchentlicher Stundenauslastung in Frage kommt, kann die teilzeitschulische Ausbildung (Gesamtdauer: 4-5 Jahre) einen Weg in den Beruf der Erzieher/innen ermöglichen. Die Fachschüler/innen können während der Ausbildung einer Beschäftigung in einer sozialpädagogischen Einrichtung nachgehen, auf den Personalschlüssel angerechnet werden und über diesen entlohnt werden. Es ist aber ebenfalls möglich, nebenher keiner Erwerbstätigkeit nachzugehen oder in einem fachfremden Berufsfeld zu arbeiten.

In Rheinland-Pfalz  ist der Besuch von Fachschulen für Fachschulen – Fachrichtung Sozialpädagogik im Gegensatz zu vielen anderen Bundesländern schulgeldfrei.

Detaillierte Informationen zum Quereinstieg in Rheinland-Pfalz

In der folgenden PDF finden Sie detaillierte und weiterführende Informationen zu allen Bereichen, die für Interessierte auf dem Weg in den Beruf der Erzieherin/des Erziehers im Bundesland Rheinland-Pfalz relevant sind:

Übersicht zum Quereinstieg | Download

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Die regulären Zugangsvoraussetzungen, Ausbildungsmodalitäten und -möglichkeiten der Erzieher/innenausbildung sowie Anrechnungsmöglichkeiten einschlägiger Vorerfahrungen und Kriterien zur Anerkennung als Fachkraft unterscheiden sich zwischen den Bundesländern teilweise sehr stark. In mehreren Bundesländern existieren aktuell Ausbildungsformen, in denen der Berufsabschluss Staatlich anerkannte/r Erzieher/in im Rahmen einer vergüteten Tätigkeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung mit parallelem Fachschulbesuch erreicht werden kann. Ein Blick auf andere (z.B. angrenzende) Bundesländer kann sich daher lohnen. In diesem Online-Informationsportal halten wir Informationen zu jedem einzelnen Bundesland bereit.

In vielen Bundesländern wird daran gearbeitet, vergütete Ausbildungen für fachfremde Quereinsteiger/innen attraktiver zu gestalten oder überhaupt zu ermöglichen. Auch in den Fachkraftkatalogen der Bundesländer finden teilweise enorme Veränderungen dahingehend statt, welche Berufsgruppen (zukünftig) mit einer Anerkennung als Fach-/ oder Betreuungskräfte rechnen können. Wenn wir von Änderungen in den Ausbildungsbedingungen oder Anerkennungsmöglichkeiten einzelner Bundesländer erfahren, können Sie darüber Kenntnis erlangen, indem Sie unsere Beratung per E-Mail und Telefon in Anspruch nehmen und/oder sich über folgenden Link für unseren E-Mail-Verteiler registrieren:

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