Saarland

Besonderheiten im Saarland

Die Zugangsvoraussetzungen und Rahmenbedingungen für die Erzieher/innenausbildung stellen sich im Saarland für Quereinstiegsinteressierte ohne pädagogischen Berufsabschluss im Vergleich zu den meisten anderen Bundesländern als sehr ungünstig dar.

Die Ausbildung kann aktuell in zwei Formen absolviert werden. Die vollzeitschulische Ausbildungsvariante gliedert sich, je nach berufspraktischer Erfahrung im sozialpädagogischen Bereich, in der Regel in ein einjähriges duales Vorpraktikum, eine überwiegend fachtheoretische Ausbildung von zwei Jahren in einer Akademie für Erzieher und Erzieherinnen – Fachschule für Sozialpädagogik und einen anschließenden einjährigen überwiegend fachpraktischen Ausbildungsteil (Berufspraktikum) in einer sozialpädagogischen Einrichtung.

Eine berufsbegleitende Ausbildung ist im Saarland aktuell nur an einem Schulstandort möglich. Sie richtet sich ausschließlich an im pädagogischen Bereich ausgebildete Personen (z.B. Kinderpfleger/innen). Das Absolvieren eines einjährigen dualen Vorpraktikums reicht als Zulassungsvoraussetzung nicht aus. Die berufsbegleitende Ausbildung gliedert sich in eine berufsbegleitende fachtheoretische Ausbildung von drei Jahren und einen anschließenden einjährigen überwiegend fachpraktischen Ausbildungsteil (Berufspraktikum) in einer sozialpädagogischen Einrichtung.

Der Besuch von Fachschulen für Sozialpädagogik ist im Saarland schulgeldfrei.

Detaillierte Informationen zum Quereinstieg im Saarland

In der folgenden PDF finden Sie detaillierte und weiterführende Informationen zu allen Bereichen, die für Interessierte auf dem Weg in den Beruf der Erzieherin/des Erziehers im Bundesland Saarland relevant sind:

Übersicht zum Quereinstieg | Download

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Die regulären Zugangsvoraussetzungen, Ausbildungsmodalitäten und -möglichkeiten der Erzieher/innenausbildung sowie Anrechnungsmöglichkeiten einschlägiger Vorerfahrungen und Kriterien zur Anerkennung als Fachkraft unterscheiden sich zwischen den Bundesländern teilweise sehr stark. In mehreren Bundesländern existieren aktuell Ausbildungsformen, in denen der Berufsabschluss Staatlich anerkannte/r Erzieher/in im Rahmen einer vergüteten Tätigkeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung mit parallelem Fachschulbesuch erreicht werden kann. Ein Blick auf andere (z.B. angrenzende) Bundesländer kann sich daher lohnen. In diesem Online-Informationsportal halten wir Informationen zu jedem einzelnen Bundesland bereit.

In vielen Bundesländern wird daran gearbeitet, vergütete Ausbildungen für fachfremde Quereinsteiger/innen attraktiver zu gestalten oder überhaupt zu ermöglichen. Auch in den Fachkraftkatalogen der Bundesländer finden teilweise enorme Veränderungen dahingehend statt, welche Berufsgruppen (zukünftig) mit einer Anerkennung als Fach-/ oder Betreuungskräfte rechnen können. Wenn wir von Änderungen in den Ausbildungsbedingungen oder Anerkennungsmöglichkeiten einzelner Bundesländer erfahren, können Sie darüber Kenntnis erlangen, indem Sie unsere Beratung per E-Mail und Telefon in Anspruch nehmen und/oder sich über folgenden Link für unseren E-Mail-Verteiler registrieren:

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