Sachsen-Anhalt

Besonderheiten in Sachsen-Anhalt

Neben der dreijährigen vollzeitschulischen Ausbildung ist in Sachsen-Anhalt auch eine berufsbegleitende Ausbildung zum/zur Erzieher/in grundsätzlich möglich. Die vierjährige berufsbegleitende Ausbildung richtet sich auch an Mitarbeiter/innen sozialpädagogischer Einrichtungen, die über keinen pädagogischen Abschluss verfügen.

Absolvent/innen einer (fachfremden) mindestens zweijährigen Berufsausbildung benötigen als Zulassungsvoraussetzung eine mindestens 600-stündige praktische Vorerfahrung in einer sozialpädagogischen Einrichtung. Allerdings kann für diese Personengruppe im Gegensatz zu Personengruppen mit mehr pädagogischer Praxiserfahrung die Zahlung einer Vergütung problematisch werden. Eine 600-stündige Vorerfahrung reicht der Dauer nach noch nicht aus, um bereits zu Beginn der berufsbegleitenden Ausbildung mit einer Anrechnung auf den Personalschlüssel des Arbeitgebers, rechnen zu können. Vor der Anrechnung auf den Personalschlüssel müsste eine Vergütung auf anderem Wege finanziert werden.

In Magdeburg wird unseren Informationen nach aktuell daran gearbeitet, für fachfremde Quereinsteiger/innen einen dreijährigen von Beginn der Ausbildung an vergüteten Weg der Erzieher/innenausbildung zu realisieren. Aus weiteren Städten/Regionen Sachsen-Anhalts sind uns aktuell keine ähnlichen Versuche bekannt.

Grundsätzlich besteht in Sachsen-Anhalt auch die Möglichkeit, eine Nichtschülerprüfung zur staatlich geprüften Kinderpflegerin oder auch zur staatlich geprüften Sozialassistentin zu absolvieren. Über diesen Weg könnte eine Vergütung zu Beginn einer regulären berufsbegleitenden Erzieher/innenausbildung  unserer Einschätzung nach möglich sein.

Detaillierte Informationen zum Quereinstieg in Sachsen-Anhalt

In der folgenden PDF finden Sie detaillierte und weiterführende Informationen zu allen Bereichen, die für Interessierte auf dem Weg in den Beruf der Erzieherin/des Erziehers im Bundesland Sachsen-Anhalt relevant sind:

Übersicht zum Quereinstieg | Download

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Die regulären Zugangsvoraussetzungen, Ausbildungsmodalitäten und -möglichkeiten der Erzieher/innenausbildung sowie Anrechnungsmöglichkeiten einschlägiger Vorerfahrungen und Kriterien zur Anerkennung als Fachkraft unterscheiden sich zwischen den Bundesländern teilweise sehr stark. In mehreren Bundesländern existieren aktuell Ausbildungsformen, in denen der Berufsabschluss Staatlich anerkannte/r Erzieher/in im Rahmen einer vergüteten Tätigkeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung mit parallelem Fachschulbesuch erreicht werden kann. Ein Blick auf andere (z.B. angrenzende) Bundesländer kann sich daher lohnen. In diesem Online-Informationsportal halten wir Informationen zu jedem einzelnen Bundesland bereit.

In vielen Bundesländern wird daran gearbeitet, vergütete Ausbildungen für fachfremde Quereinsteiger/innen attraktiver zu gestalten oder überhaupt zu ermöglichen. Auch in den Fachkraftkatalogen der Bundesländer finden teilweise enorme Veränderungen dahingehend statt, welche Berufsgruppen (zukünftig) mit einer Anerkennung als Fach-/ oder Betreuungskräfte rechnen können. Wenn wir von Änderungen in den Ausbildungsbedingungen oder Anerkennungsmöglichkeiten einzelner Bundesländer erfahren, können Sie darüber Kenntnis erlangen, indem Sie unsere Beratung per E-Mail und Telefon in Anspruch nehmen und/oder sich über folgenden Link für unseren E-Mail-Verteiler registrieren:

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