Thüringen

Besonderheiten in Thüringen

In Thüringen kann die Erzieher/innenausbildung auch in berufsbegleitender Teilzeitform (Dauer: 4,5 Jahre) durchgeführt werden. Voraussetzung für die Aufnahme einer berufsbegleitenden Ausbildung ist neben der Erfüllung der allgemeinen Zulassungsvoraussetzungen ein Beschäftigungsverhältnis im sozialpädagogischen Arbeitsfeld.

Allerdings können Fachschüler/innen in der vollzeitschulischen- oder berufsbegleitenden Teilzeitausbildungsform zum/zur Erzieher/in in Thüringen auch dann nicht auf den Personalschlüssel angerechnet werden, wenn Sie beispielsweise den Berufsabschluss Sozialpädagogische/r Assistent/in oder Kinderpfleger/in führen. Dies unterscheidet das Bundesland Thüringen von allen anderen Bundesländern. Die Fachschüler/innen erhalten von ihrem Anstellungsträger keine Vergütung, außer der Träger finanziert die Vergütung aus eigenen Mitteln, außerhalb des Personalschlüssels.

Zudem ist die Finanzierung einer Umschulung zum/zur Erzieher/in über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters in Thüringen nicht möglich.

Detaillierte Informationen zum Quereinstieg in Thüringen

In der folgenden PDF finden Sie detaillierte und weiterführende Informationen zu allen Bereichen, die für Interessierte auf dem Weg in den Beruf der Erzieherin/des Erziehers im Bundesland Thüringen relevant sind:

Übersicht zum Quereinstieg | Download

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Die regulären Zugangsvoraussetzungen, Ausbildungsmodalitäten und -möglichkeiten der Erzieher/innenausbildung sowie Anrechnungsmöglichkeiten einschlägiger Vorerfahrungen und Kriterien zur Anerkennung als Fachkraft unterscheiden sich zwischen den Bundesländern teilweise sehr stark. In mehreren Bundesländern existieren aktuell Ausbildungsformen, in denen der Berufsabschluss Staatlich anerkannte/r Erzieher/in im Rahmen einer vergüteten Tätigkeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung mit parallelem Fachschulbesuch erreicht werden kann. Ein Blick auf andere (z.B. angrenzende) Bundesländer kann sich daher lohnen. In diesem Online-Informationsportal halten wir Informationen zu jedem einzelnen Bundesland bereit.

In vielen Bundesländern wird daran gearbeitet, vergütete Ausbildungen für fachfremde Quereinsteiger/innen attraktiver zu gestalten oder überhaupt zu ermöglichen. Auch in den Fachkraftkatalogen der Bundesländer finden teilweise enorme Veränderungen dahingehend statt, welche Berufsgruppen (zukünftig) mit einer Anerkennung als Fach-/ oder Betreuungskräfte rechnen können. Wenn wir von Änderungen in den Ausbildungsbedingungen oder Anerkennungsmöglichkeiten einzelner Bundesländer erfahren, können Sie darüber Kenntnis erlangen, indem Sie unsere Beratung per E-Mail und Telefon in Anspruch nehmen und/oder sich über folgenden Link für unseren E-Mail-Verteiler registrieren:

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