Brandenburg

(Stand 08.11.2016)

Fachschulausbildungsformen

Die Erzieher/innenausbildung an Fachschulen mit dem Fachbereich Sozialwesen, Fachrichtung Sozialpädagogik kann in Brandenburg regulär in zwei Formen absolviert werden.
Erstens gibt es die dreijährige vollzeitschulische Ausbildungsform mit integrierten praktischen Ausbildungsabschnitten, d.h. verschiedene Praktika sind über die dreijährige Ausbildung verteilt.
 
Zweitens ist in Brandenburg auch eine dreijährige tätigkeitsbegleitende Ausbildung in Teilzeitform möglich. In dieser Ausbildungsform gehen die Teilnehmer/innen neben dem Besuch der Fachschule parallel einer Praxistätigkeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung nach, die vergütet werden kann.

Der Unterricht umfasst pro Unterrichtswoche in der Fachschule in der Vollzeitform maximal 36 Unterrichtsstunden, in der Teilzeitform maximal 16 Unterrichtsstunden.

Übergänge von der Vollzeit- zur Teilzeitform und umgekehrt sind möglich. Die Entscheidung darüber trifft auf Antrag der Schule das staatliche Schulamt.

Auf einem Informationsportal, das vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg gefördert wird, finden Sie umfassende Informationen zu allen Ausbildungsmöglichkeiten zum/zur Erzieher/in im Land Brandenburg sowie Kontaktinformationen zur weitergehenden Beratung. Über das Informationsportal können zudem freie Praxisstellen gesucht werden:

www.erzieher-brandenburg.de | Link

Profis für die Praxis - Tätigkeitsbegleitende Qualifizierung zum/zur Erzieher/in/ für den Bereich Kita im Land Brandenburg

Die zweijährige tätigkeitsbegleitende Qualifizierungsmaßnahme „Profis für die Praxis“ ermöglicht eine Qualifizierung zum/zur Erzieher/in für den Arbeitsbereich Kita. Es werden gleichwertige Fähigkeiten erlangt, die staatlich anerkannten Erzieher/innen für den Bereich Kita in Brandenburg entsprechen. Allerdings qualifiziert diese Maßnahme ausschließlich für das Arbeitsfeld der Kindertagesbetreuung (nicht für eine Tätigkeit in einem anderen Arbeitsfeld der Jugendhilfe) in Brandenburg. In anderen Bundesländern berechtigt dieser Berufsabschluss nicht zu einer Tätigkeit als pädagogische Fachkraft. Dies stellt einen Unterschied zum Berufsabschluss „Staatlich anerkannte/r Erzieher/in“ dar, welcher zu einer bundesweiten Berechtigung führt, in der Kinder- und Jugendhilfe in leitender Position arbeiten zu können.

Auf dem Folgenden Informationsportal, das vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg gefördert wird, finden Sie umfassende Informationen zu allen Ausbildungsmöglichkeiten zum/zur Erzieher/in in Brandenburg sowie Kontaktinformationen zur weitergehenden Beratung. Auch freie Praxisstellen können über das Informationsportal gefunden werden:

www.erzieher-brandenburg.de | Link

Vergütung

Tätigkeitsbegleitende Erzieher/innenausbildung in Teilzeitform
Eine Vergütung für die praktische Tätigkeit von Personen, die an einer tätigkeitsbegleitenden Erzieher/innenausbildung in Teilzeitform teilnehmen, ist über die Anrechnung von 70 % der tatsächlichen Arbeitszeit auf den Personalschlüssel des notwendigen pädagogischen Personals möglich. Beispielsweise können bei einem praktischen Beschäftigungsumfang von 20 Wochenstunden 14 Wochenstunden auf die Personalausstattung angerechnet werden, also 35 % einer Fachkraft.
Wird der TVöD Sozial- und Erziehungsdienst zu Grunde gelegt, ist mindestens eine Eingruppierung in die Entgeltgruppe S 2 möglich. Wie hoch die Vergütung im Einzelfall ist, kann allerdings nicht pauschal beziffert werden. Sie hängt von den Regelungen des jeweiligen Anstellungsträger ab.

TVöD Sozial- und Erziehungsdienst | Link

Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport stellt zu Anrechnungsmöglichkeiten auf den Personalschlüssel folgendes Dokument zur Verfügung:

Ministerium für Bildung, Jugend und Sport | Link

„Profis für die Praxis“ - Tätigkeitsbegleitende Qualifizierung zum/zur Erzieher/in/ für den Bereich Kita im Land Brandenburg
Eine Anrechnung auf den brandenburgischen Personalschlüssel ist für Teilnehmer/innen an „Profis für die Praxis“ möglich. In der Regel werden die Teilnehmer/innen allerdings über die Agentur für Arbeit finanziert.

Nähere Informationen zu Fragen der Finanzierung des Lebensunterhalts auf dem Weg in den Erzieher/innenberuf finden Sie in der Rubrik „Finanzierung“ auf dieser Webseite. Damit Sie die Verdienstmöglichkeiten während der berufsbegleitenden Erzieher/innenausbildung in Teilzeitform in Brandenburg mit den Verdienstmöglichkeiten berufsbegleitender Ausbildungen in anderen Bundesländern vergleichen können, haben wir eine Tabelle erstellt:

Übersicht Verdienstmöglichkeiten bundesweit | Download

Nähere Informationen zu Anerkennungsmöglichkeiten als Fachkraft im Bundesland Brandenburg finden Sie auf dieser Webseite in der Rubrik „Anerkannte Abschlüsse für die Arbeit in Kitas“.

Zulassungsvoraussetzungen der vollzeit- und teilzeitschulischen Erzieher/innenausbildung

Für die dreijährige tätigkeitsbegleitende Ausbildung in Teilzeitform gelten grundsätzlich die gleichen Zulassungsvoraussetzungen wie bei der regulären vollzeitschulischen Ausbildung. Jedoch wird bei der Ausbildung in Teilzeitform zusätzlich eine Anstellung in einer sozialpädagogischen Einrichtung vorausgesetzt. Zudem wird bei Bewerber/innen für die tätigkeitsbegleitende Ausbildung in Teilzeitform gemäß § 10 (2-4) der Kita-Personalverordnung bei Auszubildenden in Teilzeitform eine fachliche Vorbereitung vorausgesetzt, die z.B. durch eine vierwöchige angeleitete Praxistätigkeit erlangt werden kann:

Brandenburgische Kita-Personalverordnung | Link

Die Zulassungsvoraussetzungen zur Aufnahme an brandenburgischen Fachschulen - Fachrichtung Sozialwesen finden Sie im § 4 der „Verordnung über die Bildungsgänge für Sozialwesen in der Fachschule“ (Fachschulverordnung Sozialwesen):

Brandenburgische Fachschulverordnung Sozialwesen | Link

Wir empfehlen, sich die §§ 4 bis 12 der brandenburgischen Fachschulverordnung Sozialwesen durchzulesen.

Zulassungsvoraussetzungen für die Bildungsgänge der Fachrichtungen Sozialpädagogik und Heilerziehungspflege sind:

  • die Fachoberschulreife oder eine gleichwertige Schulbildung

und

  • eine abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung

oder

  • eine abgeschlossene nichteinschlägige Berufsausbildung und eine für die Fachrichtung förderliche Tätigkeit

oder

  • die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife und eine für die Fachrichtung förderliche Tätigkeit.

Für die Aufnahme in die tätigkeitsbegleitende Ausbildung in Teilzeitform ist laut der brandenburgischen Fachschulverordnung Sozialwesen der Nachweis einer mindestens einjährigen einschlägigen hauptberuflichen praktischen Tätigkeit erforderlich (Achtung: diese Voraussetzung ist - Stand November 2016 - auf unbestimmte Zeit außer Kraft gesetzt worden)
und
eine Bestätigung des Arbeitgebers/der Arbeitgeberin über die gegenwärtige hauptberufliche Tätigkeit mit der Zusage, das Oberstufenzentrum im gegebenen Fall über die Beendigung der hauptberuflichen Tätigkeit zu informieren, zu erbringen. Als hauptberuflich ist eine Tätigkeit dann anzusehen, wenn sie mindestens die Hälfte der ortsüblichen tariflichen Arbeitszeit umfasst und unbefristet ist oder absehbar den Ausbildungszeitraum umfasst.

Das für Schule zuständige Ministerium kann im Einzelfall auf Antrag der Schule Ausnahmen von den Zulassungsvoraus¬setzungen genehmigen, wenn ein den geforderten Vorausset¬zungen gleichwertiger Bildungsstand und beruflicher Werde¬gang nachgewiesen wird. Die Aufnahme kann mit Auflagen verbunden werden.

Die Zulassungsvoraussetzungen zur Aufnahme an Fachakademien/-schulen sind nicht bundeseinheitlich geregelt. Neben Brandenburg gibt es auch in anderen Bundesländern attraktive Zulassungsvoraussetzungen für Quereinstiegsinteressierte. Damit Sie vergleichen können, in welchen Bundesländern Quereinstiegsinteressierte mit Berufsausbildung/-erfahrung auch ohne oder mit wenig pädagogischer Vorerfahrung direkt die Erzieher/innenausbildung beginnen können, haben wir eine Vergleichstabelle erstellt:

Übersicht attraktive Zulassungsbedingungen für Berufswechsler/innen | Download

Ein Blick auf die Ausbildungsmodelle, Zulassungsvoraussetzungen und Finanzierungsmöglichkeiten in anderen (z.B. angrenzenden) Bundesländern kann sich durchaus lohnen. Unter dem Menüpunkt „Quereinstiegsmöglichkeiten“ ganz oben auf dieser Webseite halten wir Informationen zu weiteren Bundesländern bereit.

Zulassungsvoraussetzungen zur tätigkeitsbegleitenden Qualifizierung - Profis für die Praxis - zum/zur Erzieher/in/ für den Bereich Kita im Land Brandenburg

Zulassungsvoraussetzungen zu „Profis für die Praxis“:

  • schriftliche Bewerbung
  • mindestens ein mittlerer Schulabschluss (10. Klasse)
  • abgeschlossene Berufsausbildung
  • Teilnahme an einem Auswahlverfahren
  • polizeiliches Führungszeugnis (Strafregisterauszug)
  • eine fachliche Vorbereitung (z.B. eine vierwöchige angeleitete Praxiserfahrung)
ESF-Bundesmodellprogramm „Quereinstieg – Männer und Frauen in Kitas“

Das Bundesland Brandenburg beteiligt sich mit einem Standort am ESF-Bundesmodellprogramm "Quereinstieg - Männer und Frauen in Kitas". Das Programm wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Es richtet sich an Kita-Träger und Fachschulen bzw. -akademien, die für Berufswechslerinnen und Berufswechsler eine vergütete, erwachsenengerechte und geschlechtersensible Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher/ zur staatlich anerkannten Erzieherin (weiter)entwickeln wollen.

Mit Beginn der drei Jahre dauernden Ausbildung werden die teilnehmenden Personen sozialversicherungspflichtig angestellt. Die Berufstätigkeit am Lernort Kindertageseinrichtung wird mit mindestens 1250 Euro Arbeitgeber/innenbrutto (Achtung: das Arbeitnehmer/innenbrutto ist geringer) im Monat vergütet.

Falls Sie Interesse an einer Teilnahme an dem ESF-Bundesmodellprogramm "Quereinstieg - Männer und Frauen in Kitas" haben, empfehlen wir Ihnen, sich in folgenden Verteiler einzutragen. Ihre Daten werden ausschließlich dafür genutzt, Sie über allgemeine und regionale Neuigkeiten zu Quereinstiegsmöglichkeiten sowie die Standorte dieses Bundesmodellprogramms zu informieren.

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Weitere Informationen rund um das Thema „Quereinstieg in den Erzieher/innenberuf“ können Sie auch in unserem Newsletter nachlesen.

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Nähere und verbindliche standortspezifische Informationen – beispielsweise zum Bewerbungsverfahren oder ob Sie die Zugangsvoraussetzungen erfüllen – erhalten Sie direkt von den jeweiligen Standorten.

Standorte bundesweit | Kontaktdaten

Alle Informationen dieser Webseite herunterladen  Download

In den folgenden Rubriken werden detaillierte Informationen über die Erzieher/innenausbildung in Brandenburg zur Verfügung gestellt, die Quereinstiegsinteressierte besonders interessieren könnten.

Berufsbegleitende bzw. Teilzeitausbildung

Tätigkeitsbegleitende Ausbildung in Teilzeitform


Die Erzieher/innenausbildung an Fachschulen mit dem Fachbereich Sozialwesen, Fachrichtung Sozialpädagogik kann in Brandenburg regulär neben der dreijährigen vollzeitschulischen Ausbildungsform auch in einer dreijährigen tätigkeitsbegleitenden Ausbildung in Teilzeitform absolviert werden. In dieser Ausbildungsform kann für Quereinsteiger/innen neben dem Besuch der Fachschule eine vergütete Praxistätigkeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung ermöglicht werden.
In der Teilzeitform der Bildungsgänge der Fachschule in den Fachrichtungen Sozialpädagogik und Heilerziehungspflege können bis zu 480 Unterrichtsstunden als betreute und durch Lehrkräfte vor- und nachbereitete andere Lernformen organisiert werden.

Der Unterricht umfasst pro Unterrichtswoche in der Fachschule in der Vollzeitform maximal 36 Unterrichtsstunden, in der Teilzeitform maximal 16 Unterrichtsstunden.

Übergänge von der Vollzeit- zur Teilzeitform und umgekehrt sind möglich. Die Entscheidung darüber trifft auf Antrag der Schule das staatliche Schulamt.

Nähere Informationen zur Vergütung und weiteren Finanzierungsmöglichkeiten während der Erzieher/innenausbildung finden Sie auf dieser Webseite in der Rubrik „Finanzierung“.
Auf einem Informationsportal, das vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg gefördert wird, finden Sie umfassende Informationen zu allen Ausbildungsmöglichkeiten zum/zur Erzieher/in im Land Brandenburg sowie Kontaktinformationen zur weitergehenden Beratung. Über das Informationsportal können zudem freie Praxisstellen gesucht werden:

www.erzieher-brandenburg.de | Link

„Profis für die Praxis“ - Tätigkeitsbegleitende Qualifizierung zum/zur Erzieher/in/ für den Bereich Kita im Land Brandenburg


Die zweijährige tätigkeitsbegleitende Qualifizierungsmaßnahme „Profis für die Praxis“ ermöglicht eine Qualifizierung für den Arbeitsbereich Kita. Es werden gleichwertige Fähigkeiten erlangt, die staatlich anerkannten Erzieher/innen für den Bereich Kita in Brandenburg entsprechen. Allerdings qualifiziert diese Maßnahme ausschließlich für das Arbeitsfeld der Kindertagesbetreuung (nicht für eine Tätigkeit in einem anderen Arbeitsfeld der Jugendhilfe) in Brandenburg. In anderen Bundesländern berechtigt dieser Berufsabschluss nicht zu einer Tätigkeit als pädagogische Fachkraft. Dies stellt einen Unterschied zum Berufsabschluss „Staatlich anerkannte/r Erzieher/in“ dar, welcher zu einer bundesweiten Berechtigung führt, in der Kinder- und Jugendhilfe in leitender Position arbeiten zu können.

Die aktuell teilnehmenden Fachschulen finden Sie nach Kreisfreien Städten und Landkreisen geordnet über folgende Webseite:

www.erzieher-brandenburg.de | Link

Informationen zu Finanzierungsmöglichkeiten dieser und anderer Ausbildungsformen finden Sie auf dieser Webseite in der Rubrik „Finanzierung“, Kontaktdaten der Fachschulen in der Rubrik „Ausbildungsstätten“.

Zulassungsvoraussetzungen

Für die Ausbildung in Teilzeitform gelten grundsätzlich die gleichen Zulassungsvoraussetzungen wie bei der regulären vollzeitschulischen Ausbildung. Jedoch wird bei der Ausbildung in Teilzeitform eine zusätzlich Anstellung in einer sozialpädagogischen Einrichtung vorausgesetzt.

Die Zulassungsvoraussetzungen zur Aufnahme an brandenburgischen Fachschulen - Fachrichtung Sozialwesen finden Sie im § 4 der „Verordnung über die Bildungsgänge für Sozialwesen in der Fachschule“ (Fachschulverordnung Sozialwesen):

Brandenburgische Fachschulverordnung Sozialwesen | Link

Wir empfehlen, sich die §§ 4 bis 12 der brandenburgischen Fachschulverordnung Sozialwesen durchzulesen.

Zulassungsvoraussetzungen für die Bildungsgänge der Fachrichtungen Sozialpädagogik und Heilerziehungspflege sind:

 

  • die Fachoberschulreife oder eine gleichwertige Schulbildung

und

  • eine abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung

oder

  • eine abgeschlossene nichteinschlägige Berufsausbildung und eine für die Fachrichtung förderliche Tätigkeit

oder

  • die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife und eine für die Fachrichtung förderliche Tätigkeit.

Für die Aufnahme in die tätigkeitsbegleitende Ausbildung in Teilzeitform ist der Nachweis einer mindestens einjährigen einschlägigen hauptberuflichen praktischen Tätigkeit erforderlich (Achtung: diese Voraussetzung ist - Stand November 2016 - auf unbestimmte Zeit außer Kraft gesetzt worden)

und

eine Bestätigung des Arbeitgebers/der Arbeitgeberin über die gegenwärtige hauptberufliche Tätigkeit mit der Zusage, das Oberstufenzentrum im gegebenen Fall über die Beendigung der hauptberuflichen Tätigkeit zu informieren, zu erbringen. Als hauptberuflich ist eine Tätigkeit dann anzusehen, wenn sie mindestens die Hälfte der ortsüblichen tariflichen Arbeitszeit umfasst und unbefristet ist oder absehbar den Ausbildungszeitraum umfasst.

Das für Schule zuständige Ministerium kann im Einzelfall auf Antrag der Schule Ausnahmen von den Zulassungsvoraus¬setzungen genehmigen, wenn ein den geforderten Vorausset¬zungen gleichwertiger Bildungsstand und beruflicher Werde¬gang nachgewiesen wird. Die Aufnahme kann mit Auflagen verbunden werden.

Die Zulassungsvoraussetzungen zur Aufnahme an Fachakademien/-schulen sind nicht bundeseinheitlich geregelt. Neben Brandenburg gibt es auch in anderen Bundesländern attraktive Zulassungsvoraussetzungen für Quereinstiegsinteressierte. Damit Sie vergleichen können, in welchen Bundesländern Quereinstiegsinteressierte mit Berufsausbildung/-erfahrung ohne oder mit wenig pädagogischer Vorerfahrung direkt die Erzieher/innenausbildung beginnen können, haben wir eine Vergleichstabelle erstellt:

Übersicht attraktive Zulassungsbedingungen für Berufswechsler/innen | Download

Ein Blick auf die Ausbildungsmodelle, Zulassungsvoraussetzungen und Finanzierungsmöglichkeiten in anderen (z.B. angrenzenden) Bundesländern kann sich durchaus lohnen. Unter dem Menüpunkt „Quereinstiegsmöglichkeiten“ ganz oben auf dieser Webseite halten wir Informationen zu weiteren Bundesländern bereit.

Zulassungsvoraussetzungen zur tätigkeitsbegleitenden Qualifizierung - Profis für die Praxis - zum/zur Erzieher/in/ für den Bereich Kita im Land Brandenburg


Zulassungsvoraussetzungen zu „Profis für die Praxis“:

  • schriftliche Bewerbung
  • mindestens ein mittlerer Schulabschluss (10. Klasse)
  • abgeschlossene Berufsausbildung
  • Teilnahme an einem Auswahlverfahren
  • polizeiliches Führungszeugnis (Strafregisterauszug)
  • eine fachliche Vorbereitung (z.B. eine vierwöchige angeleitete Praxiserfahrung)

ESF-Bundesmodellprogramm "Quereinstieg - Männer und Frauen in Kitas"

Das Bundesland Brandenburg beteiligt sich mit einem Standort, der ABW GmbH / Angermünder Bildungswerk, am ESF-Bundesmodellprogramm "Quereinstieg - Männer und Frauen in Kitas". Das Programm wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Es richtet sich an Kita-Träger und Fachschulen bzw. -akademien, die für Berufswechslerinnen und Berufswechsler eine vergütete, erwachsenengerechte und geschlechtersensible Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher / zur staatlich anerkannten Erzieherin (weiter)entwickeln wollen.

Mit Beginn der drei Jahre dauernden Ausbildung werden die teilnehmenden Personen sozialversicherungspflichtig angestellt. Die Berufstätigkeit am Lernort Kindertageseinrichtung wird mit mindestens 1250 Euro Arbeitgeberbrutto (Achtung: das Arbeitnehmer/innenbrutto ist geringer) im Monat vergütet.

Nähere und verbindliche standortspezifische Informationen – beispielsweise zum Bewerbungsverfahren oder ob Sie die Zugangsvoraussetzungen erfüllen – erhalten Sie direkt von den jeweiligen Standorten.

Standorte bundesweit | Kontaktdaten

Zugangsvoraussetzungen | Link (siehe Frage 1)

Berufsbegleitendes Studium

Einen bundesweiten Überblick und weiterführende Informationen über früh- bzw. kindheitspädagogische Studiengänge erhalten Sie auf den Webseiten der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte:

www.fruehpaedagogik-studieren.de

www.weiterbildungsinitiative.de/themen/ausbildung/hochschulen/

Hochschulausbildung mit dem Schwerpunkt Bildung und Erziehung in der Kindheit in Brandenburg:

www.erzieher-brandenburg.de | Link

Anerkannte Abschlüsse für die Arbeit in Kitas

Die im Folgenden aufgelisteten Berufsabschlüsse können im Bundesland Brandenburg zu einer auf den Personalschlüssel anrechenbaren Tätigkeit als Fachkraft führen.

Die brandenburgische Kita-Personalverordnung (KitaPersV) definiert im § 9 Abs. 1, wer als Fachkraft in Kitas dieses Bundeslandes anerkannt werden kann:

  • Staatlich anerkannte/r Erzieher/in
  • Staatlich anerkannte/r Kindheitspädagog/in, Staatlich anerkannte/r Sozialpädagog/in mit einem Studienschwerpunkt im Bereich Erziehung, Bildung und Betreuung in der Kindheit
  • Absolvent/innen von Hochschulstudiengängen sowie Berufsakademien im Bereich Erziehung, Bildung und Betreuung in der Kindheit
  • Gleichgestellte Personen gemäß Erzieheranerkennungsverordnung
  • Personen, die gemäß Brandenburgischem Sozialberufsgesetz über gleichwertige Fähigkeiten verfügen

Gemäß  § 9 Abs. 2 der KitaPersV können Säuglings- und Kinderkrankenschwestern und –pfleger/innen als Fachkräfte im Betreuungsbereich der Kinder von 0 -3 Jahren anerkannt werden.

Dem  § 9 Abs. 3 der KitaPersV kann entnommen werden, welche Berufsabschlüsse zu einer Anerkennung als Fachkraft für die Arbeit mit Kindern mit Förderbedarf führen können:

  • Diplomerzieher/in
  • Diplomvorschulerzieher/in
  • Diplom-Rehabilitationspädagog/in
  • Heilerziehungspfleger/in
  • Heilerziehungsdiakon/in
  • Staatlich anerkannte/r Heilpädagog/in
  • Heilpädagog/in
  • Staatlich anerkannte/r Sonderpädagog/in

Die Verordnung über die Anzahl und Qualifikation des notwendigen pädagogischen Personals in Kindertagesstätten sowie die Verwaltungsvorschriften zur Auslegung der Bestimmungen der Kita-Personalverordnung durch die Oberste Landesjugendbehörde des Landes Brandenburg finden Sie über folgenden Link:

Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) | Link

Kontaktdaten zur weiterführenden Beratung finden sich in der Rubrik „Ansprechpartner/innen“ weiter unten auf dieser Webseite.

Wir empfehlen zudem den Besuch des Folgenden durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg geförderten Internetportals:

www.erzieher-brandenburg.de | Link

Im Ausland erworbene Qualifikationen


Über das Informationsportal der Bundesregierung zur Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen finden Sie bundesweit weitergehende Kontaktdaten und Informationen.

www.anerkennung-in-deutschland.de | Link

Ein „Infoportal zu ausländischen Bildungsabschlüssen“ der Kultusministerkonferenz finden Sie über:

anabin – Infoportal der Kultusministerkonferenz | Link

Zu näheren Informationen bezüglich eines brandenburgischen Qualifizierungsprojekts von Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund  empfehlen wir den folgenden Link:

www.erzieher-brandenburg.de | Link

Umschulung

Die Finanzierung einer Ausbildung zum/zur Staatlich anerkannten Erzieher/in über einen Bildungsgutschein ist in Brandenburg unseres Wissens nach nicht möglich.

Teilnehmer/innen der brandenburgischen „Tätigkeitsbegleitenden Qualifizierung zum/zur Erzieher/in/ für den Bereich Kita - Profis für die Praxis“ - werden in der Regel über einen Bildungsgutschein finanziert.

Ob über die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter ein Bildungsgutschein bewilligt werden kann, erfahren Sie von der örtlich zuständigen Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters. Bildungsgutscheine können grundsätzlich nur dann bewilligt werden, wenn man sich vor Beginn der Teilnahme durch die zuständige Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters beraten lässt und die für eine Förderung nötigen individuellen Voraussetzungen erfüllt. Auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit finden Sie die Kontaktdaten der für Sie zuständigen Agentur für Arbeit bzw. des zuständigen Jobcenters.

www.arbeitsagentur.de | Link

Nichtschülerprüfung

Der Berufsabschluss Staatlich anerkannte/r Erzieher/in kann im Bundesland Brandenburg auch auf dem Weg einer Nichtschülerprüfung erlangt werden. Die für den Abschluss notwendigen Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie Kenntnisse müssen ausschließlich in Prüfungen nachgewiesen werden.

Die Zulassung zu einer Nichtschülerprüfung erfordert den Nachweis einer angemessenen Prüfungsvorbereitung, die durch das Belegen von Kursen freier Bildungsträger oder durch Selbststudium erreicht werden kann. Der Antrag auf Zulassung zur Prüfung ist an die zuständige Regionalstelle des Landesschulamts zu richten und muss bis zum 1. Oktober des Schuljahres, in dem die Prüfung stattfinden soll, gestellt werden. Grundsätzlich finden Nichtschülerprüfungen nur in Bildungsgängen statt, die an öffentlichen Schulen eingerichtet sind. Eine nicht bestandene Nichtschülerprüfung kann frühestens nach einem Schuljahr wiederholt werden. Nach einer nicht bestandenen Wiederholungsprüfung kann kein Antrag auf Aufnahme in einen anderen Fachschulbildungsgang im Bereich Sozialwesen im Land Brandenburg gestellt werden.

Zulassungsvoraussetzungen:

  • Mittlerer Schulabschluss (10. Klasse) und eine abgeschlossene Berufsausbildung

oder

  • Fachhochschulreife oder allgemeine Hochschulreife

und

  • Nachweis über 52 Wochen Berufspraxis (Vollbeschäftigung) in einem anerkannten sozialpädagogischen Arbeitsfeld innerhalb der letzten drei Jahre vor Antragsstellung

Umfassende Informationen zur Nichtschülerprüfung in Brandenburg finden Sie in den §§ 45 bis 49 der „Verordnung über die Bildungsgänge für Sozialwesen in der Fachschule“ (Fachschulverordnung Sozialwesen) vom 24. April 2003:

Brandenburgische Fachschulverordnung Sozialwesen | Link

Wir empfehlen dringend, sich bei Interesse an einer Nichtschülerprüfung frühzeitig Beratung durch die zuständige Regionalstelle des Landesschulamts einzuholen. Das Landesschulamt gibt auch nähere Auskünfte zu der Frage, ob nach nicht bestandener Wiederholungsprüfung noch eine Chance besteht, eine Erzieher/innenausbildung im Bundesland Brandenburg aufzunehmen.

Kontaktdaten der zuständigen Regionalstellen des Landesschulamts finden Sie in der Rubrik „Ansprechpartner/innen“ auf dieser Webseite.

Vorbereitungskurs zur Nichtschülerprüfung


Die Zulassung zu einer Nichtschülerprüfung erfordert unter anderem den Nachweis einer angemessenen Prüfungsvorbereitung, die durch das Belegen von Kursen freier Bildungsträger oder durch Selbststudium erreicht werden kann.
Interessierte sollten vor Aufnahme eines Vorbereitungskurses prüfen lassen, ob sie die individuellen Voraussetzungen für die Zulassung zu einer solchen Prüfung erfüllen können. Hierzu wird empfohlen, Kontakt zu den regional zuständigen staatlichen Schulämtern des Landes Brandenburg aufzunehmen. Zusätzlich empfehlen wir, sich bei potentiellen Anbieter/innen eines Vorbereitungskurses darüber zu erkundigen, wie viele Absolventinnen und Absolventen vorheriger Vorbereitungskurse die Nichtschülerprüfungen erfolgreich bestanden haben.
Kontaktdaten zur Beratung finden Sie in der Rubrik „Ansprechpartner/innen“ auf dieser Webseite.

Interessierte sollten zudem einen Termin bei der örtlichen Agentur für Arbeit / dem Jobcenter vereinbaren, um prüfen zu lassen, ob für sie die Möglichkeit besteht, einen Vorbereitungskurs gefördert zu bekommen.

Bei Vorbereitungskursen auf die Nichtschülerprüfung zum/zur Erzieher/in handelt es sich nicht um eine berufsbegleitende Ausbildung.

Bundesweit können wohnortnahe Bildungsanbieter in Weiterbildungsdatenbanken, wie der der Bundesagentur für Arbeit recherchiert werden (Achtung: Eine Garantie für die Vollständigkeit der Angaben wird nicht gewährleistet), siehe:

http://kursnet-finden.arbeitsagentur.de/kurs/.

Wählen Sie zunächst die erweiterte Suche und geben Sie dann das Bildungsziel "Erzieher" ein. Anschließend wählen Sie ein Bundesland und wählen dann bei der Rubrik "Förderung" die Kategorie "mit Bildungsgutschein" aus.

Finanzierung

An staatlichen Fachschulen für Sozialwesen in Brandenburg wird kein Schulgeld erhoben. Kosten können allerdings beispielsweise für Lernmittel oder Exkursionen entstehen. An Fachschulen in privater und freier Trägerschaft wird dagegen ein Schulgeld – in der Regel unter 50 Euro monatlich - fällig. Finanzielle Unterstützung während der Ausbildung kann nach dem BAföG gewährt werden, sofern die individuellen Fördervoraussetzungen vorliegen. Wer nicht förderberechtigt ist, kann bis zur Vollendung des 36. Lebensjahres einen Bildungskredit beziehen, der jedoch verzinst in voller Höhe zurückgezahlt werden muss und zudem nur in den letzten 24 Monaten einer Ausbildung bezogen werden kann.

Damit Sie die Verdienstmöglichkeiten während berufsbegleitender Ausbildungen in Brandenburg mit den Verdienstmöglichkeiten berufsbegleitender Ausbildungen in anderen Bundesländern vergleichen können, haben wir eine Tabelle erstellt:

Übersicht Verdienstmöglichkeiten bundesweit | Download

Vergütung während der tätigkeitsbegleitenden Erzieher/innenausbildung in Teilzeitform


Eine Vergütung für die praktische Tätigkeit von Personen, die an einer tätigkeitsbegleitenden Erzieher/innenausbildung in Teilzeitform teilnehmen, ist über eine Anrechnung von 70 % der tatsächlichen Arbeitszeit auf den Personalschlüssel des notwendigen pädagogischen Personals möglich. Beispielsweise können bei einem praktischen Beschäftigungsumfang von 20 Wochenstunden 14 Wochenstunden auf die Personalausstattung angerechnet werden, also 35 % einer Fachkraft.
Wird der TVöD Sozial- und Erziehungsdienst zu Grunde gelegt, ist mindestens eine Eingruppierung in die Entgeltgruppe S 2 möglich. Wie hoch die Vergütung im Einzelfall ist, kann allerdings nicht pauschal beziffert werden. Sie hängt von den Regelungen des jeweiligen Anstellungsträger ab.

TVöD Sozial- und Erziehungsdienst | Link

Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport stellt zu Anrechnungsmöglichkeiten auf den Personalschlüssel folgendes Dokument zur Verfügung:

Ministerium für Bildung, Jugend und Sport | Link

Vergütung während der tätigkeitsbegleitenden Qualifizierung „Profis für die Praxis“ zum/zur Erzieher/in/ für den Bereich Kita im Land Brandenburg


Eine Anrechnung auf den brandenburgischen Personalschlüssel ist für Teilnehmer/innen an „Profis für die Praxis“ möglich. In der Regel werden die Teilnehmer/innen allerdings über die Agentur für Arbeit finanziert.

BAföG


Für Auszubildende an Abendgymnasien, Kollegs, Höheren Fachschulen und Akademien ist das Amt für Ausbildungsförderung zuständig, in dessen Bezirk sich die Ausbildungsstätte befindet.

Für alle anderen Schüler/innen liegt die Zuständigkeit grundsätzlich bei dem Amt für Ausbildungsförderung der Stadt/Kreisverwaltung am Wohnort der Eltern.

Informationen zu den Voraussetzungen zum Bezug von BAföG, zur Förderhöhe und der Antragstellung finden Sie hier:

www.bafög.de/das-bafoeg-372.php | Link 

Ihr zuständiges BAföG-Amt finden Sie bundesweit über diesen Link:

http://www.bafög.de/de/inland---schulische-ausbildung-einschliesslich-praktika--487.php | Link

Aufstiegs-BAföG


Zum 01. August 2016 traten grundlegende Änderungen in dem Gesetz zur Förderung der beruflichen Aufstiegsfortbildung – Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz – (AFBG) in Kraft. Dieses Förderinstrument ist unter dem Namen „Meister-BAföG“ allgemein bekannt. Nun wird es „Aufstiegs-BAföG“ genannt.

Einen Überblick der erneuerten Fördermöglichkeiten finden Sie in einer von dem Bundesministerium für Bildung und Forschung herausgegebenen Publikation:

„Vom Meister- zum Aufstiegs-BAföG“ | Link

Die Informationen der Publikation beziehen sich beispielsweise auf Förderhöhen von Fortbildungskosten, Unterhaltsbedarfen sowie Obergrenzen von Einkommens- und Freibeträgen. Zudem werden Ihnen Verlinkungen zu den regional zuständigen Förderämtern, Antragsformularen und Kontaktdaten zu einer kostenfreien Hotline zur Verfügung gestellt.

In dem Bereich „Fragen und Antworten“ der Webseite:

www.aufstiegs-bafoeg.de | Link     

finden sich detaillierte Darstellungen der Unterstützungsmöglichkeiten. So können beispielsweise Alleinerziehende, die Kinder unter 10 Jahren oder Kinder mit Behinderung im eigenen Haushalt erziehen, einkommens- und vermögensunabhängig zusätzlich einen pauschalen Kinderbetreuungszuschlag in Höhe von monatlich 130 Euro erhalten. Dieser Zuschuss wird  während der gesamten Maßnahme gewährt und ist unabhängig davon, ob die Fortbildung in Voll- oder Teilzeit erfolgt.

Bildungskredit


Bis zur Vollendung des 36. Lebensjahres kann ein Bildungskredit in Anspruch genommen werden, der jedoch verzinst in voller Höhe zurückgezahlt werden muss und auch nur in den letzten 24 Monaten einer Ausbildung bezogen werden kann. Informationen zum Bildungskredit finden Sie hier:

www.bafög.de/bildungskredit-110.php | Link

Umschulung über Bildungsgutschein


Die Finanzierung einer Ausbildung zum/zur Staatlich anerkannten Erzieher/in über einen Bildungsgutschein ist in Brandenburg unseres Wissens nach nicht möglich.

Teilnehmer/innen der brandenburgischen Tätigkeitsbegleitenden Qualifizierung zum/zur Erzieher/in/ für den Bereich Kita -„Profis für die Praxis“ – werden in der Regel über einen Bildungsgutschein finanziert.

Ob über die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter ein Bildungsgutschein bewilligt werden kann, erfahren Sie von der örtlich zuständigen Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters. Bildungsgutscheine können grundsätzlich nur dann bewilligt werden, wenn man sich vor Beginn der Teilnahme durch die zuständige Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters beraten lässt und die für eine Förderung nötigen individuellen Voraussetzungen erfüllt. Auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit finden Sie die Kontaktdaten der für Sie zuständigen Agentur für Arbeit bzw. des zuständigen Jobcenters.

www.arbeitsagentur.de | Link

Vorbereitungskurs zur Nichtschülerprüfung über Bildungsgutschein


Bei Vorbereitungskursen auf die Nichtschülerprüfung zum/zur Erzieher/in handelt es sich nicht um eine berufsbegleitende Ausbildung.

Ob über die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter zur Finanzierung ein Bildungsgutschein gewährt werden kann, erfahren Sie von der örtlich zuständigen Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters.

Bildungsgutscheine für Vorbereitungskurse können grundsätzlich nur dann bewilligt werden, wenn man sich vor Beginn der Teilnahme durch die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter beraten lässt und die für eine Förderung nötigen Voraussetzungen erfüllt. Ob die individuellen Voraussetzungen für eine Förderung vorliegen, wird durch die Mitarbeiter/innen der Arbeitsagenturen und Jobcenter individuell geprüft. Auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit finden Sie die Kontaktdaten der für Sie zuständigen Agentur für Arbeit bzw. des zuständigen Jobcenters:

www.arbeitsagentur.de | Link

Ergänzende Leistungen


Inwieweit zur Deckung des Lebensunterhaltes zusätzlich oder anstelle der oben genannten staatlichen Förderleistungen bzw. zu Ihrem Gehalt ein Anspruch auf ergänzende Leistungen besteht, kann über die regionalen Jobcenter individuell geprüft werden:

www.arbeitsagentur.de | Link

Fachschüler/innen, die mit eigenen Kindern im selben Haushalt leben, haben zur Finanzierung des Lebensunterhalts während einer Ausbildung (und auch während eines Praktikums oder einer regulären Berufstätigkeit) möglicherweise einen Anspruch auf Kinderzuschlag (zu beantragen bei der Familienkasse):

Familienkasse | Link

Fachschüler/innen haben ggfls. auch einen Anspruch auf Wohngeld/Mietzuschuss (im Falle von Wohneigentum: Lastenausgleich), sofern „dem Grunde nach“ kein Anspruch auf Leistungen, wie Arbeitslosengeld, Sozialgeld oder BAföG besteht.

Leitfaden zur Finanzierung beruflicher Weiterbildung der Stiftung Warentest


Ein kostenloser Leitfaden der Stiftung Warentest bietet einen Überblick von Förderungs- und Steuersparmöglichkeiten für Arbeitnehmer/innen, Menschen ohne Erwerbseinkommen, Berufsrückkehrer/innen oder Selbstständige, die sich beruflich fortbilden möchten. Es werden unterschiedliche Zuschusstöpfe von Bund und Ländern dargestellt, auf die zugegriffen werden, sofern die individuellen Fördervoraussetzungen vorliegen. Vor allem bei Lehrgängen über mehrere Jahre handelt es sich oft um Aufstiegsfortbildungen, die auf unterschiedliche Weise vom Staat unterstützt werden können.

Leitfaden „Weiterbildung finanzieren“ der Stiftung Warentest | Link

Ausbildungsstätten

Fachschulen mit dem Fachbereich Sozialwesen, Fachrichtung Sozialpädagogik


Erzieher/innenausbildungen werden in Brandenburg an Fachschulen mit dem Fachbereich Sozialwesen, Fachrichtung Sozialpädagogik absolviert.

Fachschulen mit dem Fachbereich Sozialwesen - Berufsbegleitende Ausbildung


Die betreffenden Fachschulen finden Sie nach Kreisfreien Städten und Landkreisen geordnet über folgende Webseite:

www.erzieher-brandenburg.de | Link

Fachschulen mit dem Fachbereich Sozialwesen - vollzeitschulische Ausbildung


Die betreffenden Fachschulen finden Sie nach Kreisfreien Städten und Landkreisen geordnet über folgende Webseite:

www.erzieher-brandenburg.de | Link

Profis für die Praxis - Tätigkeitsbegleitende Qualifizierung zum/zur Erzieher/in/ für den Bereich Kita im Land Brandenburg


Die aktuell teilnehmenden Fachschulen finden Sie nach Kreisfreien Städten und Landkreisen geordnet über folgende Webseite:

www.erzieher-brandenburg.de | Link

Hochschulausbildung mit dem Schwerpunkt Bildung und Erziehung in der Kindheit


www.erzieher-brandenburg.de | Link

Ansprechpartner/innen

Ausbildung


Auskunft zu einzelnen Ausbildungs- und Fortbildungsangeboten erteilen die zuständigen Bildungsinstitutionen (Fachschulen, Berufsfachschulen, Hochschulen, etc.) | Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf dieser Webseite in der Rubrik „Ausbildungsstätten“.

Für übergeordnete Fragestellungen


Für übergeordnete Fragestellungen oder wenn bei den zuständigen Bildungsinstitutionen (Fachschulen, Berufsfachschulen, Hochschulen, etc.) keine ausreichenden Auskünfte erhalten werden, empfehlen wir, sich an die im Folgenden aufgeführten Behörden zu wenden.

Über Folgendes vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg gefördertes Informationsportal:

www.erzieher-brandenburg.de | Link

finden Sie die jeweiligen Ansprechpartner/innen zur Beantwortung von Fragen

  • zur Aus- und Weiterbildung
  • zum Seiteneinstieg
  • zur staatlichen Anerkennung
  • zur Anerkennung im Ausland erworbener Bildungs- und Berufsabschlüsse

Fragen zur Nichtschülerprüfung sowie die Anträge auf Zulassung zur Nichtschülerprüfung im Land Brandenburg sind an die jeweils zuständige Regionalstelle des Landesschulamts zu richten:

Regionalstellen des Landesschulamts | Link

Zuständige Stelle für im Ausland erworbene Qualifikationen


Die regional zuständigen Stellen für Anerkennungsverfahren im Ausland erworbener Bildungs- und Berufsabschlüsse finden Sie bundesweit unter

www.anerkennung-in-deutschland.de | Link

Ein „Infoportal zu ausländischen Bildungsabschlüssen“ der Kultusministerkonferenz finden Sie über:

anabin – Infoportal der Kultusministerkonferenz | Link

Agentur für Arbeit und Jobcenter


www.arbeitsagentur.de
| Link