Thüringen

(Stand 19.04.2017)

Fachschulausbildungsformen

Die Erzieher/innenausbildung an Fachschulen im Fachbereich Sozialwesen – Fachrichtung Sozialpädagogik kann in Thüringen in zwei Formen absolviert werden.

Erstens gibt es die reguläre vollzeitschulische Ausbildungsform. Diese gliedert sich in eine überwiegend fachtheoretische Ausbildung von zweieinhalb Jahren in der Fachschule zuzüglich eines sechsmonatigen Berufspraktikums in einer sozialpädagogischen Einrichtung.

Zweitens kann die Ausbildung auch in berufsbegleitender Teilzeitform durchgeführt werden. Diese Ausbildungsform gliedert sich in eine berufsbegleitende fachtheoretische Ausbildung von vier Jahren zuzüglich eines sechsmonatigen Berufspraktikums in einer sozialpädagogischen Einrichtung. Voraussetzung für die Aufnahme einer berufsbegleitenden Ausbildung ist neben der Erfüllung der allgemeinen Zulassungsbedingungen ein Beschäftigungsverhältnis in einem sozialpädagogischen Aufgabenfeld.

Allerdings besteht während der Ausbildung keine Möglichkeit einer Anrechnung auf den Personalschlüssel. Sozialassistenten/-assistentinnen und Kinderpfleger/innen können in Thüringen nicht auf den Personalschlüssel angerechnet werden.

Altersgrenzen zur Aufnahme der genannten Ausbildungen gibt es nicht.

Ein Blick auf die Ausbildungsmodelle, Zulassungsvoraussetzungen und Finanzierungsmöglichkeiten in anderen (z.B. angrenzenden) Bundesländern kann sich durchaus lohnen. Auf der rechten Seite dieser Webseite halten wir Informationen zu weiteren Bundesländern bereit.

ESF-Bundesmodellprogramm „Quereinstieg – Männer und Frauen in Kitas“

Im Bundesland Thüringen gibt es keinen Standort, an dem eine berufsbegleitende Erzieher/innenausbildung im Rahmen des ESF-Bundesmodellprogramms "Quereinstieg - Männer und Frauen in Kitas" ermöglicht wird. Nähere Informationen zum Bundesmodellprogramm und den beteiligten Bundesländern finden Sie über diese Verlinkung:

ESF-Bundesmodellprogramm "Quereinstieg - Männer und Frauen in Kitas" | Link

Das Programm wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Es richtet sich an Kita-Träger und Fachschulen bzw. -akademien, die für Berufswechslerinnen und Berufswechsler eine vergütete, erwachsenengerechte und geschlechtersensible Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher / zur staatlich anerkannten Erzieherin (weiter)entwickeln wollen.

Falls Sie Interesse an einer Teilnahme an dem ESF-Bundesmodellprogramm "Quereinstieg - Männer und Frauen in Kitas" haben, empfehlen wir Ihnen, sich in folgenden Verteiler einzutragen. Ihre Daten werden ausschließlich dafür genutzt, Sie über allgemeine und regionale Neuigkeiten zum Quereinstieg zu informieren.

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Weitere Informationen rund um das Thema „Quereinstieg in den Erzieher/innenberuf“ können Sie auch in unserem Newsletter nachlesen.

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Nähere und verbindliche standortspezifische Informationen – beispielsweise zum Bewerbungsverfahren oder ob Sie die Zugangsvoraussetzungen erfüllen – erhalten Sie direkt von den jeweiligen Standorten.

Standorte bundesweit | Kontaktdaten

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In den folgenden Rubriken werden detaillierte Informationen über die Erzieher/innenausbildung in Sachsen-Anhalt zur Verfügung gestellt, die Quereinstiegsinteressierte besonders interessieren könnten.

Berufsbegleitende bzw. Teilzeitausbildung

Die Erzieher/innenausbildung findet in Thüringen an Fachschulen im Fachbereich Sozialwesen – Fachrichtung Sozialpädagogik statt. Altersgrenzen zur Aufnahme gibt es nicht.

Ausbildung in berufsbegleitender Teilzeitform


Die Erzieher/innenausbildung in berufsbegleitender Teilzeitform gliedert sich im Bundesland Thüringen in eine berufsbegleitende fachtheoretische Ausbildung von vier Jahren in der Fachschule zuzüglich eines sechsmonatigen Berufspraktikums in einer sozialpädagogischen Einrichtung. Voraussetzung für die Aufnahme einer berufsbegleitenden Ausbildung ist neben der Erfüllung der allgemeinen Zulassungsbedingungen ein Beschäftigungsverhältnis in einem sozialpädagogischen Aufgabenfeld.

Fachschüler/innen in der vollzeitschulischen- oder berufsbegleitenden Teilzeitausbildungsform können nicht auf den Personalschlüssel angerechnet werden, auch wenn Sie beispielsweise den Berufsabschluss Sozialpädagogische/r Assistent/in oder Kinderpfleger/in führen. Die Fachschüler/innen erhalten von ihrem Anstellungsträger keine Vergütung, außer der Träger finanziert die Vergütung aus eigenen Mitteln, außerhalb des Personalschlüssels.

Nähere Informationen zur Sicherung des Lebensunterhaltes während einer Ausbildung finden Sie in der Rubrik „Finanzierung“.

Kontaktdaten zur weiterführenden Beratung finden Sie der Rubrik „Ansprechpartner/innen“.

Ausbildung in vollzeitschulischer Form


Die Erzieher/innenausbildung an Fachschulen im Fachbereich Sozialwesen – Fachrichtung Sozialpädagogik kann in Thüringen auch in vollzeitschulischer Form absolviert werden. Diese Ausbildungsform gliedert sich in eine überwiegend fachtheoretische Ausbildung von zweieinhalb Jahren in der Fachschule zuzüglich eines sechsmonatigen Berufspraktikums in einer sozialpädagogischen Einrichtung.

Zulassungsvoraussetzungen

Die vollständigen Zulassungsvoraussetzungen zur Aufnahme an Fachschulen im Fachbereich Sozialwesen – Fachrichtung Sozialpädagogik in Thüringen finden Sie im § 5 der Thüringer Fachschulordnung für den Fachbereich Sozialwesen (ThürFSO-SW) vom 29. Januar 2016:

Thüringer Fachschulordnung (ThürFSO-SW) | Link

Aufnahmevoraussetzungen für die Fachrichtung Sozialpädagogik

1. der Realschulabschluss oder ein gleichwertiger Bildungsabschluss

und

2. der Abschluss einer mindestens zweijährigen einschlägigen Berufsausbildung.

Es muss eine mindestens zwölfjährige schulische/berufliche Vorbildung nachgewiesen werden.

Zusätzlich zu den Anforderungen nach Absatz 1 wird die Eignung der Bewerber/innen für die Fachrichtung Sozialpädagogik durch eine Prüfung vor einer Aufnahmekommission festgestellt. Die Prüfung umfasst einen Zeitraum von zwei bis drei Stunden und bezieht sich auf die Schwerpunkte:

  1. sozialpädagogische Fähigkeiten
  2. mathematische Fähigkeiten
  3. Kommunikationsfähigkeiten
  4. künstlerisch/musische Fähigkeiten.

In Ausnahmefällen ist es auch möglich, mit einer fachfremden Berufsausbildung zur Ausbildung zugelassen zu werden. Dafür muss ein entsprechender Antrag beim Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur gestellt werden. Mit einer artfremden Berufsausbildung kann eine fehlende einschlägige Berufsausbildung durch ein mindestens sechsmonatiges Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung ausgeglichen werden. Freiwilligendienste in einer sozialpädagogischen Einrichtung können auch anerkannt werden.

Die Zulassungsvoraussetzungen zur Aufnahme an Fachschulen/-akademien sind nicht bundeseinheitlich geregelt. Neben Thüringen gibt es weitere Bundesländer, in denen Quereinstiegsinteressierte mit einer fachfremden Berufsausbildung, ohne oder mit wenig pädagogischen Vorerfahrungen direkt in die Fachschule aufgenommen werden können. Damit Sie vergleichen können, in welchen Bundesländern Quereinstiegsinteressierte mit Berufsausbildung/-erfahrung auch ohne oder mit wenig pädagogischen Erfahrungen direkt die Erzieher/innenausbildung beginnen können, haben wir eine Tabelle erstellt:

Übersicht attraktive Zulassungsbedingungen für Berufswechsler/innen | Download

Ein Blick auf die Ausbildungsmodelle, Zulassungsvoraussetzungen und Finanzierungsmöglichkeiten in anderen (z.B. angrenzenden) Bundesländern kann sich durchaus lohnen. Auf der rechten Seite dieser Webseite halten wir Informationen zu weiteren Bundesländern bereit.

Berufsbegleitendes Studium

Einen bundesweiten Überblick und weiterführende Informationen über früh- bzw. kindheitspädagogische Studiengänge erhalten Sie auf den Webseiten der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte:

www.fruehpaedagogik-studieren.de

www.weiterbildungsinitiative.de/themen/ausbildung/hochschulen/

Anerkannte Abschlüsse für die Arbeit in Kitas

Zur Anerkennung  pädagogischen Personals in Kitas des Bundeslandes Thüringen empfehlen wir Ihnen die Lektüre des § 14 - Personalausstattung - im „Thüringer Gesetz über die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen und in Tagespflege als Ausführungsgesetz zum Achten Buch Sozialgesetzbuch - Kinder- und Jugendhilfe -  (Thüringer Kindertageseinrichtungsgesetz - ThürKitaG -) vom 16. Dezember 2005“:

Thüringer Kindertageseinrichtungsgesetz (ThürKitaG) | Link

Kontaktdaten zur weiterführenden Beratung finden sich in der Rubrik „Ansprechpartner/innen“ weiter unten auf dieser Webseite.

Im Ausland erworbene Qualifikationen


Über das Informationsportal der Bundesregierung zur Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen finden Sie bundesweit weitergehende Kontaktdaten und Informationen.

www.anerkennung-in-deutschland.de | Link

Ein „Infoportal zu ausländischen Bildungsabschlüssen“ der Kultusministerkonferenz finden Sie über:

anabin – Infoportal der Kultusministerkonferenz | Link

Umschulung

Die Finanzierung einer Umschulung zum/zur Erzieher/in über einen Bildungsgutschein ist in Thüringen nicht möglich.

In vielen anderen Bundesländern können dagegen Umschulungen zum/zur Erzieher/in über einen Bildungsgutschein finanziert werden

Ob über die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter ein Bildungsgutschein bewilligt werden kann, erfahren Sie grundsätzlich von der örtlich zuständigen Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters. Bildungsgutscheine können grundsätzlich nur dann bewilligt werden, wenn man sich vor Beginn der Teilnahme durch die zuständige Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters beraten lässt und die für eine Förderung nötigen individuellen Voraussetzungen erfüllt. Auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit finden Sie die Kontaktdaten der für Sie zuständigen Agentur für Arbeit bzw. des zuständigen Jobcenters.

www.arbeitsagentur.de | Link

Externenprüfung

Grundsätzlich gelten in Thüringen für eine Externenprüfung die gleichen Zulassungsvoraussetzungen wie die zur Erzieher/innenausbildung. Darüber hinaus müssen laut § 25 der „Thüringer Fachschulordnung für den Fachbereich Sozialwesen (ThürFSO-SW) vom 29. Januar 2016“ Vorbildung und Berufsweg erwarten lassen, dass Kompetenzen erlangt wurden, wie sie an einer entsprechenden Fachschule vermittelt werden:

Thüringer Fachschulordnung (ThürFSO-SW) | Link

Interessierten empfehlen wir die Lektüre der §§ 25 bis 28 der verlinkten Fachschulverordnung.

Wir empfehlen dringend, sich bei Interesse an einer Externenprüfung frühzeitig Beratung durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur einzuholen. Das Ministerium gibt auch nähere Auskünfte zu der Frage, ob nach nicht bestandener Wiederholungsprüfung noch eine Chance besteht, eine Erzieher/innenausbildung im Bundesland Thüringen aufzunehmen.

Kontaktdaten des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Thüringen finden Sie in der Rubrik „Ansprechpartner/innen“ auf dieser Webseite.

Vorbereitungskurse zur Externenprüfung


Vorbereitungskurse auf die Externenprüfung zum/zur Erzieher/in können ausschließlich durch Bildungsträger angeboten werden, die über eine AZAV-Zertifizierung verfügen und damit Bildungsgutscheine annehmen dürfen.

Die Vorbereitungskurse unterliegen nicht der fachlichen Aufsicht und Kontrolle durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

Interessierten an einem solchen Vorbereitungskurs empfehlen wir, sich bei dem jeweiligen Bildungsanbieter darüber zu erkundigen, wie viele Absolventinnen und Absolventen vorheriger Vorbereitungskurse die anschließende Prüfung bestanden haben.

Interessierte sollten zudem einen Termin bei der örtlichen Agentur für Arbeit / dem Jobcenter vereinbaren, um prüfen zu lassen, ob für sie die Möglichkeit besteht, einen Vorbereitungskurs über einen Bildungsgutschein gefördert zu bekommen.

Bundesweit können wohnortnahe Bildungsanbieter in Weiterbildungsdatenbanken, wie der der Bundesagentur für Arbeit recherchiert werden (Achtung: Eine Garantie für die Vollständigkeit der Angaben wird nicht gewährleistet), siehe:

http://kursnet-finden.arbeitsagentur.de/kurs/.

Wählen Sie zunächst die erweiterte Suche und geben Sie dann das Bildungsziel "Erzieher" ein. Anschließend wählen Sie ein Bundesland und wählen dann bei der Rubrik "Förderung" die Kategorie "mit Bildungsgutschein" aus.

Finanzierung

An den staatlichen Fachschulen in Thüringen wird kein Schulgeld erhoben. Kosten können allerdings für Lernmittel entstehen. An Fachschulen in privater und freier Trägerschaft wird dagegen Schulgeld fällig. Finanzielle Unterstützung während der Ausbildung kann nach dem BAföG gewährt werden, sofern die individuellen Fördervoraussetzungen vorliegen. Wer nicht förderberechtigt ist, kann bis zur Vollendung des 36. Lebensjahres einen Bildungskredit beziehen, der jedoch verzinst in voller Höhe zurückgezahlt werden muss und zudem nur in den letzten 24 Monaten einer Ausbildung bezogen werden kann.

Vergütung während der Ausbildung zum/zur Erzieher/in


Fachschüler/innen in der vollzeitschulischen- oder berufsbegleitenden Teilzeitausbildungsform können nicht auf den Personalschlüssel angerechnet werden, auch wenn Sie beispielsweise den Berufsabschluss Sozialpädagogische/r Assistent/in oder Kinderpfleger/in führen. Bei der teilzeitschulischen Ausbildungsvariante bekommen die Fachschüler/innen bei ihrem Anstellungsträger keine Vergütung, außer der Träger finanziert die Vergütung aus eigenen Mitteln, außerhalb des Personalschlüssels.

Während des Berufspraktikums zum Ende einer vollzeitschulischen- oder berufsbegleitenden Ausbildung soll eine Vergütung gezahlt werden.

Damit Sie die Verdienstmöglichkeiten während berufsbegleitender Erzieher/innenausbildungen bundesweit vergleichen können, haben wir eine Vergleichstabelle erstellt:

Übersicht Verdienstmöglichkeiten bundesweit | Download

BAföG


Für Auszubildende an Abendgymnasien, Kollegs, Höheren Fachschulen und Akademien ist das Amt für Ausbildungsförderung zuständig, in dessen Bezirk sich die Ausbildungsstätte befindet.

Für alle anderen Schüler/innen liegt die Zuständigkeit grundsätzlich bei dem Amt für Ausbildungsförderung der Stadt/Kreisverwaltung am Wohnort der Eltern.

Informationen zu den Voraussetzungen zum Bezug von BAföG, zur Förderhöhe und der Antragstellung finden Sie hier:

www.bafög.de/das-bafoeg-372.php | Link 

Ihr zuständiges BAföG-Amt finden Sie bundesweit über diesen Link:

http://www.bafög.de/de/inland---schulische-ausbildung-einschliesslich-praktika--487.php | Link

Aufstiegs-BAföG


Zum 01. August 2016 traten grundlegende Änderungen in dem Gesetz zur Förderung der beruflichen Aufstiegsfortbildung – Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz – (AFBG) in Kraft. Dieses Förderinstrument ist unter dem Namen „Meister-BAföG“ allgemein bekannt. Nun wird es „Aufstiegs-BAföG“ genannt.

Einen Überblick der erneuerten Fördermöglichkeiten finden Sie in einer von dem Bundesministerium für Bildung und Forschung herausgegebenen Publikation:

„Vom Meister- zum Aufstiegs-BAföG“ | Link

Die Informationen der Publikation beziehen sich beispielsweise auf Förderhöhen von Fortbildungskosten, Unterhaltsbedarfen sowie  Obergrenzen von Einkommens- und Freibeträgen. Zudem werden Ihnen Verlinkungen zu den regional zuständigen Förderämtern, Antragsformularen und Kontaktdaten zu einer kostenfreien Hotline zur Verfügung gestellt.

In dem Bereich „Fragen und Antworten“ der Webseite:

www.aufstiegs-bafoeg.de | Link     

finde sich detaillierte Darstellungen der Unterstützungsmöglichkeiten. So können beispielsweise Alleinerziehende, die Kinder unter 10 Jahren oder Kinder mit Behinderung im eigenen Haushalt erziehen, einkommens- und vermögensunabhängig zusätzlich einen pauschalen Kinderbetreuungszuschlag in Höhe von monatlich 130 Euro erhalten. Dieser Zuschuss wird während der gesamten Maßnahme gewährt und ist unabhängig davon, ob die Fortbildung in Voll- oder Teilzeit erfolgt.

Bildungskredit


Bis zur Vollendung des 36. Lebensjahres kann ein Bildungskredit in Anspruch genommen werden, der jedoch verzinst in voller Höhe zurückgezahlt werden muss und auch nur in den letzten 24 Monaten einer Ausbildung bezogen werden kann. Informationen zum Bildungskredit finden Sie hier:

www.bafög.de/bildungskredit-110.php| Link

Umschulung über Bildungsgutschein


Die Finanzierung einer Umschulung zum/zur Erzieher/in über einen Bildungsgutschein ist in Thüringen nicht möglich.

In vielen anderen Bundesländern können dagegen Umschulungen zum/zur Erzieher/in über einen Bildungsgutschein finanziert werden.

Ob über die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter ein Bildungsgutschein bewilligt werden kann, erfahren Sie grundsätzlich von der örtlich zuständigen Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters.
Bildungsgutscheine können grundsätzlich nur dann bewilligt werden, wenn man sich vor Beginn der Teilnahme durch die zuständige Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters beraten lässt und die für eine Förderung nötigen individuellen Voraussetzungen erfüllt. Auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit finden Sie die Kontaktdaten der für Sie zuständigen Agentur für Arbeit bzw. des zuständigen Jobcenters.

www.arbeitsagentur.de | Link

Vorbereitungskurs zur Externenprüfung über Bildungsgutschein


Vorbereitungskurse zur Externenprüfung können in Thüringen über Bildungsgutscheine finanziert werden.

Ob über die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter zur Finanzierung ein Bildungsgutschein beantragt werden kann, erfahren Sie grundsätzlich von der örtlich zuständigen Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters.

Bundesweit können wohnortnahe Bildungsanbieter in Weiterbildungsdatenbanken, wie der der Bundesagentur für Arbeit recherchiert werden (Achtung: Eine Garantie für die Vollständigkeit der Angaben wird nicht gewährleistet), siehe:

kursnet-finden.arbeitsagentur.de/kurs/.

Wählen Sie zunächst die erweiterte Suche und geben Sie dann das Bildungsziel "Erzieher" ein. Anschließend wählen Sie ein Bundesland und wählen dann bei der Rubrik "Förderung" die Kategorie "mit Bildungsgutschein" aus.

Ergänzende Leistungen


Inwieweit zur Deckung des Lebensunterhaltes zusätzlich oder anstelle der oben genannten staatlichen Förderleistungen bzw. zu Ihrem Gehalt ein Anspruch auf ergänzende Leistungen besteht, kann über die regionalen Jobcenter individuell geprüft werden.

www.arbeitsagentur.de | Link

Fachschüler/innen, die mit eigenen Kindern im selben Haushalt leben, haben zur Finanzierung des Lebensunterhalts während einer Ausbildung (und auch während eines Praktikums oder einer regulären Berufstätigkeit) möglicherweise einen Anspruch auf Kinderzuschlag (zu beantragen bei der Familienkasse).

Familienkasse | Link

Fachschüler/innen haben ggfls. auch einen Anspruch auf Wohngeld/Mietzuschuss (im Falle von Wohneigentum: Lastenausgleich), sofern „dem Grunde nach“ kein Anspruch auf Leistungen, wie Arbeitslosengeld, Sozialgeld oder BAföG besteht.

Leitfaden zur Finanzierung beruflicher Weiterbildung der Stiftung Warentest


Ein kostenloser Leitfaden der Stiftung Warentest bietet einen Überblick von Förderungs- und Steuersparmöglichkeiten für Arbeitnehmer/innen, Menschen ohne Erwerbseinkommen, Berufsrückkehrer/innen oder Selbstständige, die sich beruflich fortbilden möchten. Es werden unterschiedliche Zuschusstöpfe von Bund und Ländern dargestellt, auf die zugegriffen werden, sofern die individuellen Fördervoraussetzungen vorliegen. Vor allem bei Lehrgängen über mehrere Jahre handelt es sich oft um Aufstiegsfortbildungen, die auf unterschiedliche Weise vom Staat unterstützt werden können.

Leitfaden „Weiterbildung finanzieren“ der Stiftung Warentest | Link

Ausbildungsstätten

Fachschulen im Fachbereich Sozialwesen – Fachrichtung Sozialpädagogik


Eine Auflistung der Thüringer Fachschulen im Fachbereich Sozialwesen – Fachrichtung Sozialpädagogik, die die Ausbildung in Teilzeitform anbieten, kann immer nur aktuell für das bestehende oder das vorherige Schuljahr abgefragt werden. Ein Angebot für eine Teilzeitausbildung kann immer nur dann eröffnet werden, wenn genügend Anmeldungen vorliegen. Es kann daher lohnenswert sein, sich bei den Schulen zu melden, auch wenn diese im Vorjahr ggf. kein Teilzeitangebot geführt haben.

Das Ausbildungsstättenverzeichnis des Bundeslandes Thüringen finden Sie über folgenden Link:

Thüringer Ausbildungsstättenverzeichnis | Link

Wenn Sie in dem Eingabefeld „Ausbildungsgang“ den Begriff Erzieher eingeben, werden die ausbildenden Fachschulen aufgelistet.

Hochschulen


www.fruehpaedagogik-studieren.de | Übersicht über berufsbegleitende Studienmöglichkeiten in der Frühpädagogik sind zu finden über den Suchfilter: Studiengänge / Bundesland.

Vorbereitungskurse zur Externenprüfung


In Weiterbildungsdatenbanken, wie der der Bundesagentur für Arbeit kann man über die "erweiterte Suche" wohnortnahe Bildungsanbieter recherchieren. (Achtung: Eine Garantie für die Vollständigkeit der Angaben kann leider nicht gegeben werden.)

http://kursnet-finden.arbeitsagentur.de/kurs/ | Wählen Sie zunächst die erweiterte Suche. Geben Sie dann je nach Bildungsziel "Erzieher", "Sozialhelfer" oder "Kinderpfleger" ein, wählen Sie das Bundesland und bei "Förderung" "mit Bildungsgutschein" aus.

Ansprechpartner/innen

Ausbildung


Auskunft zu einzelnen Ausbildungs- und Fortbildungsangeboten erteilen die zuständigen Bildungsinstitutionen (Fachschulen, Berufsfachschulen, Hochschulen, etc.) I  Kontakte unter „Ausbildungsstätten“.

Für übergeordnete Fragestellungen


Für übergeordnete Fragestellungen oder wenn bei den zuständigen Bildungsinstitutionen (Fachschulen, Berufsfachschulen, Hochschulen, etc.) keine ausreichenden Auskünfte erhalten werden, empfehlen wir eine Kontaktaufnahme zu dem

Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Werner-Seelenbinder-Str. 7
99096 Erfurt

Agentur für Arbeit und Jobcenter


www.arbeitsagentur.de 
| Link

Zuständige Stelle für im Ausland erworbene Qualifikationen


Die regional zuständigen Stellen für Anerkennungsverfahren im Ausland erworbener Bildungs- und Berufsabschlüsse finden Sie bundesweit unter

www.anerkennung-in-deutschland.de | Link

Ein „Infoportal zu ausländischen Bildungsabschlüssen“ der Kultusministerkonferenz finden Sie über:

anabin – Infoportal der Kultusministerkonferenz | Link